IAA 2009 Die zehn tollsten Autostudien

Studien sind die Haute Couture der Autoindustrie. Sie markieren Trends, erproben Formen und wecken im besten Fall Lust auf mehr. Auf der IAA 2009 geben die Hersteller mit ihren Konzeptautos kreative Ausblicke auf die erste ernst zu nehmende Generation der Elektroautos.
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Citroën Revolte: Im vergangenen Jahr feierte die Ente, der Citroën 2CV, den 60. Geburtstag. Nun schickt sich die Marke an, die Idee des kleinen, avantgardistischen Cabrios wiederzubeleben – obwohl die Ente ursprünglich ja alles andere als ein Lifestyle-Auto war, denn das gab es in den fünfziger Jahren noch gar nicht. Jetzt aber wimmelt es auf den Straßen von solchen Mobilen, und die Studie Revolte mit gegenläufig angeschlagenen Türen will da mitmischen. Sie trägt ein Faltdach aus weißem Leder und ist mit einem Plug-In-Hybridantrieb ausgestattet. Das Auto soll die "Codes des Luxus neu definieren", heißt es bei Citroën. Im Vergleich zur Original-Ente kommt das in der Tat einer Revolte gleich.

Foto: Tom Grünweg
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Peugeot BB1: Eine kuppelartige Windschutzscheibe, extra große Selbstmörder-Türen ein Elektromotor – der BB1 solle eine "kreative Antwort auf den städtischen Mobilitätsbedarf" geben, teilt Peugeot mit. Der 2,50-Meter-Knirps ist der kleinste Viersitzer der Welt, wirkt auf den ersten Blick erfrischend verbeult und überraschend gemütlich; als Öko-Gag haben die Techniker eine Innenraumbeleuchtung installiert, die nach nach Fahrstil die Lichtfarbe ändert.

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VW E-Up: "Electric Lifestyle" steht in der VW-Designabteilung als Motto über allen Projekten, die die künftige Elektromobilität betreffen – so auch über dem 3,17-Meter-Kleinwagen E-Up mit 81-PS-Elektromotor und Lithium-Ionen-Batterie, der 2013 auf den Markt kommen soll. Der 3+1-Sitzer bietet innen größtmögliche Variabilität, rundum leuchtet er bei Dunkelheit mit LED-Scheinwerfern. Auf dem Dach gibt es eine ultradünne Solarfolie, die Strom für Klima- und Musikanlage sowie andere Komforteinrichtungen produziert.

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Lexus LF-Ch: Als Luxusmarke des Massenherstellers Toyota hat Lexus erst den Hybridantrieb in die feinen Fahrzeugklassen gebracht, nun sollen Angebot und Technik in kleinerem Rahmen angeboten werden. Auf der IAA steht erstmals die Studie eines kompakten Lexus-Hybridautos. 4,30 Meter lang, wunderbar elegant geformt und ebenso klar wie ausdrucksstark proportioniert. Über die Zukunft des Modells allerdings macht die japanische Marke keinerlei Angaben.

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Hyundai ix-Metro: "Raumschiff auf Rädern" nennen die Hyundai-Werbetexter diese knapp vier Meter lange Kompaktauto-Studie, die Anleihen sowohl beim Kleinwagen als auch bei der Großraumlimousine nimmt. Weil unorthodoxe Türsysteme en vogue sind, fährt auch der Hyundai ix-Metro mit einer Klapp-Schiebe-Tür-Kombination und ohne B-Säule vor. Der Hybridantrieb besteht aus einem 1-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 125 PS und einem sieben PS starken Elektromotor.

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BMW Vision Efficient Dynamics: Ein Supersportwagen mit einem Durchschnittsverbrauch von 3,8 Liter? "Ist realisierbar", heißt es bei BMW. Auf der IAA steht quasi der Beweis – die 2+2-sitzige Coupé-Studie mit dem sperrigen Namen Vision Efficient Dynamics. Alles andere an dem Leichtbauwagen ist jedoch schlank und rasant. So auch der Hybridantrieb aus Dreizylinder-Turbodiesel (163 PS) und Elektromotor (34 PS) an der Hinterachse und einem 82 PS starken weiteren E-Motor an der Vorderachse.

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VW L1: Ist es nur ein Messegag, oder wird es demnächst tatsächlich ein Sparauto nach Art des Messerschmitt Kabinenrollers geben? Die Technik des Ein-Liter-Modells L1, so heißt es bei den Wolfsburgern, werde auf jeden Fall in künftigen Fahrzeugen zum Einsatz kommen. Mutmaßlich auch der extrem mit Sprit geizende Hybridantrieb, der einen 0,8-Liter-Dieselmotor mit 27 PS und einen 14 PS starken Elektromotor kombiniert. Als CO2-Ausstoß gibt VW 39 Gramm CO2 je Kilometer an.

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Audi E-tron: Mit Elektro-Knirpsen gibt sich die "Signaturmarke" Audi, wie Vorstandschef Rupert Stadler das Unternehmen neuerdings nennt, nicht ab. Also steht auf der IAA ein rassiger Elektro-Supersportwagenmit dem Namen E-tron. Das aggressiv gestaltete Coupé verfügt über vier E-Motoren, die jeweils nahe an den Räder positioniert sind und insgesamt 313 PS freisetzen. Ab 2012 sollen die ersten Exemplare auf den Markt kommen.

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Mercedes Blue Zero E-Cell plus: Der Name der Studie ist sehr lang – dafür ist die Reichweite des Elektrowagens auch enorm. Grund ist das Antriebskonzept aus Elektromotor und einem als so genannten Range-Extender eingesetzten Dreizylinder-Turbodiesel. 100 Kilometer fährt das Auto rein elektrisch, danach springt der Motor an, um während der Weiterfahrt den Strom für weitere 500 Kilometer zu produzieren. Nahezu identisch funktioniert übrigens bereits der Opel Ampera.

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Renault Zoe Z.E.: Renault überraschte auf der IAA mit vier Elektroauto-Studien. Der aufregendste Typ des Quartetts ist der Zoe Z.E. (steht für: Zero Emission), der durch seine ungewöhnliche Türkonfiguration, einen individuell gestaltbaren Innenraum und eine spezielle Klimaregelung hervorsticht. Letztere reinigt die Innenraumluft, reichert sie mit Feuchtigkeit an und beduftet sie.

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