Übersicht Die Neuheiten auf der IAA

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Ein-Liter-Auto: VW-Vorstandschef Martin Winterkorn (Mitte) geht in die Knie, um den VW L1 zu präsentieren

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Kraftprotz als Hybridversion: Der BMW X6

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Flügeltürer: Der neue Mercedes SLS AMG kostet mit rund 180.000 Euro weniger als erwartet

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Audi R8 Spyder: Eine Kampfansage an Porsche

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Lamborghini Reventon: Auf der IAA 2007 stellte Lamborghini das Sondermodell Reventon vor und verkaufte die 20 Exemplare zum Stückpreis von einer Million Euro binnen weniger Tage. Diesmal debütiert das Auto als Roadster – abermals wird es nur wenige Modelle geben, allerdings kostet der offene Wagen nun 1,1 Millionen Euro. Die wesentlichen Daten: 6,5-Liter-V12-Motor mit 650 PS, von 0 auf 100 Stundenkilometer in 3,4 Sekunden, Toptempo

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Ford C-Max Grand: Nach dem Vorbild von Renault, wo es den Kompaktvan Scénic auch in zwei Formaten gibt, wird Ford den kommenden C-Max ebenfalls in zwei Versionen anbieten. Unter anderem auch mit dritter Sitzreihe und sieben Sitzplätzen als C-Max Grand; anders als der Fünfsitzer erhält das längere Auto Schiebetüren im Fond. Marktstart ist allerdings frühestens in einem Jahr.

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Mini Roadster: Gleich zwei Studien zeigt Mini auf der IAA in Frankfurt, allerdings unterscheiden sich die beiden Autos Mini Roadster lediglich durch die Art des Daches. Coupé und Roadster geben ein flottes Zwillingspaar ab, wobei das offene Auto – ein klassischer Zweisitzer der bis zur Gürtellinie identisch ist mit dem schon jetzt produzierten Mini – sehr viel gelungener aussieht. Als Antrieb dient der bekannte Turbomotor aus dem Cooper S (1,6 Liter Hubraum, 175 PS). Die große Nähe zur Serie spricht entweder für Geldknappheit - oder aber für einen baldigen Produktionsstart.

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Seat Ibiza: Die spanische VW-Tochtermarke Seat will ihre Kleinwagenbaureihe Ibiza offenbar ausweiten. Auf der IAA steht die Studie IBZ, die dem Ibiza-Clan eine Kombivariante hinzufügen würde. Gegenüber dem fünftürigen Modell ist das Auto um 20 Zentimeter länger und misst nun insgesamt 4,22 Meter. Im Sommer nächsten Jahres soll der Ibiza-Kombi auf die Straße kommen.

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Renault Twizy: Gleich vier Elektroautos zeigt der französische Hersteller Renault auf der IAA. Das unkonventionellste Mobil des Quartetts ist der Zweisitzer Twizy, bei dem die beiden Insassen hintereinander sitzen. 2,30 Meter lang, 1,13 Meter breit, vier Räder und ein 20 PS starker E-Motor sind genug für die urbane und vor allem abgasfreie Mobilität. Das Wägelchen wird bis zu 75 Stundenkilometer schnell und eine Ladung der Lithium-Ionen-Akkus reicht für 100 Kilometer. Ob so ein Fahrzeug je gebaut wird? Das hängt unter anderem auch von der Ölpreisentwicklung ab.

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Ford E-Focus: Die Elektroautowelle erfasst nun auch Ford. Auf der IAA zeigen die Kölner erstmals ein Elektroauto in Gestalt des aktuellen Kompaktwagens Focus. 15 Exemplare sollen für einen Flottenversuch in London gebaut werden. Der 136-PS-Elektromotor wird aus einer Lithium-Ionen-Batterie gespeist, die Saft für 120 Kilometer liefern soll. Laut Ford soll die Technik ab 2011 in den USA in der Großserie zum Einsatz kommen.

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E-Wolf E1: Die Autowelt wird vielfältiger, seit Verbrennungsmotoren nicht mehr alles sind. Die Firma E-Wolf aus Neuenrade im Sauerland zeigt auf der IAA das Modell E-1 im Formel-1-Look - ein Elektrosportwagen, der noch in diesem Jahr in Serie gehen soll. Ein 150 PS starker Elektromotor soll die Zigarre aus Aluminium und Karbon bis zu 230 Stundenkilometer schnell werden lassen. Als Energiespeicher sind Lithium-Ionen-Zellen an Bord. Der Preis des Einsitzers soll bei mindestens 150.000 Euro liegen.

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VW E-Up: Die neue Kleinwagenfamilie Up von VW soll voraussichtlich 2011 starten – und bis zum Jahr 2013 soll auch ein Elektromobil darunter sein, dessen erster Vorbote jetzt auf der IAA debütiert. Der E-Up ist ein 3,19 Meter kurzer 3+1-Sitzer und wird von einem Elektromotor angetrieben, der als Dauerleistung 55 PS und als kurzfristigen Spitzenwert bis zu 82 PS erreicht. Lithium-Ionen-Akkus im Wagenboden speichern Energie für rund 130 Kilometer Fahrstrecke, maximal 135 Stundenkilometer sollen möglich sein. VW-Chef Martin Winterkorn sagte, der kanariengelbe Stromer sei zwar noch eine Studie, aber durchaus "realitätsnah".

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Wiesmann Roadster MF5: Auf der IAA präsentiert die Dülmener Manufaktur die Roadster-Variante des MF 5. Angetrieben wird der offene Zweisitzer von einem V10-Motor aus dem Hause BMW. Das Aggregat leistet 507 PS leistet und beschleunigt den Wiesmann Roadster MF5 in 3,9 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Wie bei den Autos aus der Edelschmiede im Münsterland üblich, wird auch der Roadster MF5 - der mindestens 189.500 Euro kosten soll - extrem selten zu sehen sein, denn zunächst ist die Produktion auf 55 Exemplare limitiert.

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Mercedes Vision 500 Plug-in-Hybrid: Der Mercedes S 400 Hybrid ist das erste Hybridfahrzeug aus europäischer Produktion und bereits zu kaufen. Auf der IAA zeigen die Schwaben nun die nächste Ausbaustufe dieser Technik, die Studie S 500 Plug-in-Hybrid. Mit größerer Lithium-Ionen-Batterie und stärkerem Elektromotor kann der Wagen 30 Kilometer rein elektrisch zurücklegen. Und: Die Batterie kann an der Steckdose geladen werden. Als Verbrennungsmotor kommt ein 3,5-Liter-V6-Benziner mit Direkteinspritzung zum Einsatz. Der Durchschnittsverbrauch soll bei 3,2 Liter liegen (CO2-Ausstoß 74 Gramm). Bis zu Serienreife sei aber noch "ein gutes Stück Weg" zurückzulegen, heißt es bei Mercedes.

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Reva NXG: Das indisch-kalifornische Joint Venture Reva aus Bangalore ist erstmals auf der IAA vertreten und zeigt dort zwei Elektroautos. Einmal den Viersitzer NXR, der im kommenden Jahr auch in Europa auf den Markt kommen soll. Und dann eine Zweisitzer-Studie namens NXG aus der Feder des Designers Dilip Chhabria, die 2011 für lautlose und abgasfreie Sportlichkeit sorgen soll.

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Rolls-Royce Ghost: Das Auto dürfte eine der größten Weltpremieren der IAA sein - und ist doch nur der kleine Rolls-Royce. Ghost heißt die 5,40 Meter lange Luxuslimousine, die ab sofort dem noch stattlicheren Phantom beigestellt wird. Unter der Haube sorgt ein 6,6-Liter-V12-Twinturbo-Motor für erlauchten Vortrieb. 4,9 Sekunden von 0 auf 100 und 250 Stundenkilometer als Spitzengeschwindigkeit sind möglich. 570 PS sind schließlich kein Pappenstiel. Das dürfte auch für den Preis gelten, der sich irgendwo zwischen 200.000 und 300.000 Euro einpendeln dürfte - oder darüber.

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Toyota IQ Sports: Unter den Kleinwagenherstellern ist eine Art Wettbewerb ausgebrochen, wer die allermeisten und schrillsten Extras zur Individualisierung anbietet. Momentan liegt vermutlich Fiat vorn, denn der Retroknirps 500 ist mit Hunderten von Optionen individualisierbar. Auf der IAA zieht nun Toyota nach und zeigt, was man aus dem Stadtauto iQ so alles machen könnte - unter anderem den im Bild gezeigten aufgebrezelten Minirenner.

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Hyundai IX 35: Der Hyundai Tucson tritt ab und an seine Stelle rückt der IAA-Debütant iX35. Der 4,41 Meter lange Kompakt-SUV wird im kommenden Frühjahr zu den Händlern kommen - und zwar zunächst wahlweise mit einem 163-PS-Benziner sowie Dieselmotoren mit 136 oder 158 PS. Serienmäßig sind sechs Airbags, aktive Kopfstützen und das Schleuderschutzsystem ESP.

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Ford C-Max: Beim Genfer Autosalon im März zeigte Ford die Studie Iosis Max, auf der IAA steht nun die Serienversion des neuen Kompaktvans C-Max. Der wird jedoch erst im kommenden Herbst auf die Straße kommen. Dann allerdings mit neuen Benzin-Direkteinspritzer-Motoren und auf Basis der ebenfalls neuen C-Plattform von Ford, auf der auch der kommende Focus basieren wird, der 2011 antritt.

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Mercedes-Benz Blue Zero E-Cell Plus: Mercedes zeigt auf der IAA dieses Elektroauto mit Range Extender. Ein 136 PS starker Elektromotor bewegt das Auto zunächst mit Energie aus einer Lithium-Ionen-Batterie. Nach circa 100 Kilometern ist der Akku leer - der Wagen bleibt aber trotzdem nicht stehen. Denn dann startet ein 75 PS starker Benzinmotor, der Strom für weitere 500 Kilometer erzeugt. Laut Mercedes-Angaben ergibt sich so ein CO2-Ausstoß von 32 Gramm je Kilometer. Eine Aussage, wann die Studie Realität werden könnte, gibt es noch nicht.

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Porsche 911 Sport Classic: Nur 250 Exemplare dieses Autos werden gebaut - der Wagen ist laut Porsche die Quintessenz des 911. Erkennbar ist das Modell an einem Doppelkuppeldach und einem um 4,4 Zentimeter verbreiterten Heck, auf dem ein Spoiler im klassischen Entenbürzel-Look sitzt. Darunter steckt der bekannte 3,8-Liter-Boxermotor, dessen Leistung in diesem Modell jedoch um 23 auf 408 PS angehoben wurde. Ab Januar wird der Wagen zum Preis von 201.682 Euro verkauft.

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Aston Martin Rapide: Aston Martin Chef Ulrich Bez ist naturgemäß befangen. "Der Rapide ist der eleganteste viertürige Sportwagen der Welt", sagt er über das neue Modell, das auf der IAA debütiert und ab Anfang 2010 ausgeliefert wird. Schnell wird das Auto auf jeden Fall, denn unter der Haube sitzt ein 6-Liter-V12-Motor mit 470 PS. Die Maschine wird übrigens in Köln gebaut, wohingegen die Endmontage im österreichischen Graz stattfindet. Not very british.

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VW Polo Dreitürer: Der neue Polo tummelt sich als Fünftürer bereits seit einigen Monaten auf den Straßen, auf der IAA folgt das dreitürige Modell. Besonderheit des Autos: Obwohl das Dach mit dem bisherigen Modell identisch ist, wirkt der Wagen aufgrund der neuen Fensteroptik ein kleines bisschen wie ein Coupé. Im Oktober wird das Auto ab 12.150 Euro bei den Händlern stehen.

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Citroën DS3: Mit der Modellinie DS begründet Citroën eine Art Marke innerhalb der Marke. Erstes Modell ist der IAA-Debütant DS3, ein Stadtcoupé mit auffällig geformter Karosserie. Als Besonderheit hebt Citroën die große Farbauswahl (allein das Dach gibt es in vier Lackierungen) und zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten hervor; zudem gibt es einen Parfumspender an Bord. Es gibt drei Benziner und zwei Dieselmotoren zur Auswahl.

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Maserati Gran Cabrio: Maserati Gran Cabrio heißt die neue, dritte Baureihe des Herstellers aus Modena. Das Design des offenen Wagens mit Textilverdeck stammt von Pininfarina. Unter der Haube steckt der bekannte V8-Motor mit einer Leistung von 440 PS. Im Frühling 2010 soll das große Cabrio auf die Straße rollen.

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Citroën C3: Die neue Generation des Citroën-Kleinwagens C3 wird erstmals auf der IAA in Frankfurt zu sehen sein. Das Auto soll ab November auf den Markt kommen, und zwar zunächst in einer fünftürigen Variante. Das Karosseriedesign wirkt fließend und voluminös - was besonders der sportlichen Luxusversion zugute kommen dürfte, die unter dem traditionsreichen Kürzel DS erscheinen soll.

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BMW 5er GT: Der Wagen ist eine Mischung aus Coupé und Kombi, ein Auto für Menschen mit einem Hang zum großen Auftritt und mit überdimensionalem Platzbedürfnis. Übrigens auch mit prall gefülltem Konto, denn das Basismodell wird bereits 55.200 Euro kosten. Wenige Wochen nach dem Publikumsdebüt auf der IAA soll der Wagen bei den Händlern stehen.

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Audi A5 Sportback: Dieser Wagen ist ein Zwitterwesen aus Coupé und Kombi, das mit vier Türen und großer Heckklappe antritt. Ab 33.650 Euro bietet Audi das Auto an, fünf Motoren mit einer Leistung zwischen 170 und 265 PS stehen zur Wahl. Die A5-Baureihe dürfte mit dem Wagen, den Audi bereits anlässlich der 100-Jahr-Feier am 16. Juli erstmals enthüllte, komplett sein. Nach Coupé und Cabrio gibt es den Schönling nun also auch als familientaugliche Variante.

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Porsche 911 Turbo: Die Krönung der 911er-Baureihe feiert auf der IAA Weltpremiere. Und natürlich ist mal wieder alles ein bisschen besser, schneller, stärker geworden. Der 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxer mit Turboaufladung entwickelt nun 500 PS, in 3,4 Sekunden ist der Sprint von 0 auf Tempo 100 erledigt und angeblich ist ein Spritverbrauch von 11,4 Liter je 100 Kilometer machbar. Parallel werden Turbocoupé und -cabrio eingeführt, und zwar am 21. November. Wer interessiert ist, sollte mindestens 148.871 Euro bereitlegen; das Cabrio ist rund 12.000 Euro teurer.

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Ferrari 458 Italia: Der Name klingt selbstbewusst und zugleich ein bisschen romantisch, und genauso wird der neue Zweisitzer aus Maranello auch positioniert. Einerseits ein Hightech-Achtzylindermotor mit Benzin-Direkteinspritzung und allerlei Technozugaben aus der Formel-1-Zubehörkiste, andererseits ein geschmeidig-muskulöses Design von Pininfarina. Drei Auspuffendrohre in der Mitte des Hecks sollen den Nachfahrenden zeigen, dass hier gerade ein besonders heißes Eisen vorbeigezogen ist. Das Datenstenogramm: 4,5 Liter Hubraum, 570 PS, 325 Kilometer pro Stunde Höchstgeschwindigkeit.

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Opel Astra: Mit diesem Modell will das angeschlagene Unternehmen aus Rüsselsheim endlich wieder positive Schlagzeilen produzieren. Und das Duell mit dem ewigen Konkurrenten VW Golf geht ebenfalls in eine neue Runde. Opel setzt dabei auf Größe und Komfort, der neue Astra ist 4,42 Meter lang (VW Golf: 4,30 Meter) und ragt damit eigentlich schon in die Mittelklasse. Acht Motoren sollen zum Verkaufsstart im Herbst zur Wahl stehen - mit einem Leistungsspektrum von 100 bis 180 PS.

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BMW X1: Der Winzling ist die neue SUV-Größe der Münchener Marke. Das dritte Modell nach den Typen X5 und X3 schrumpft den Wunsch nach einem Geländewagen auf ein verträgliches Maß. Auf Wunsch gibt es den X1 übrigens auch mit reinem Hinterradantrieb. Die Preise für den kompakten Allradlers aus Bayern soll bei 27.200 Euro beginnen.

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Mercedes E-Klasse T-Modell: Mit diesem Wagen erweitern die Schwaben ab dem Spätherbst die Modellpalette der neuen Baureihe. 4,90 Meter misst der Lademeister in der Länge. Das Gepäckraumvolumen reicht von 695 bis 1950 Liter, und damit das Auto auch bei gewichtigem Transportgut nicht aus der Balance gerät, wird serienmäßig eine Niveauregulierung an der Hinterachse eingebaut. Ab 41.948 Euro wird das T-Modell der E-Klasse zum Verkauf stehen

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Mazda MX5 Superlight: So heißt die Studie eines puristischen Roadsters, mit dem die japanische Marke zugleich das 20. Jubiläum des sportlichen Zweisitzers feiert. Der Prototyp ohne Verdeck und Windschutzscheibe wiegt weniger als 1000 Kilogramm und damit rund 100 Kilo weniger als das Serienmodell mit identischem Motor (1,8-Liter-Benziner, 126 PS).

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