Ade, Abwrackprämie Die größten Gewinner im Überblick

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Dacia: Die in Rumänien hergestellte Billigmarke des Autoherstellers Renault ist nach Berechnungen der Car-Universität Duisburg-Essen größter Profiteur der Abwrackprämie. Statt zunächst kalkulierten rund 23.000 Autos verkaufte Dacia in Deutschland in diesem Jahr bislang rund 80.000 Pkw - ein Plus von 275 Prozent. Dank der staatlichen Prämie von 2500 Euro konnte Dacia einen Neuwagen für rund 5000 Euro anbieten - und seinen Absatz damit beinahe vervierfachen. Auch weitere Importeure freuen sich über das deutsche Prämienmodell, zum Beispiel ...

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Fiat: Der italienische Autohersteller hat nach Berechnungen des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer zunächst mit rund 100.000 verkauften Fahrzeugen in Deutschland kalkuliert - dank Prämie werden es wohl mehr als 180.000 Fahrzeuge in diesem Jahr. Fiat-Chef Sergio Marchionne kann zufrieden sein - auch wenn er nach dem Einstieg bei Chrysler bei einem weiteren Profiteur der Prämie, dem deutschen Hersteller Opel, wohl nicht zum Zuge kommt.

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Suzuki: Der japanische Hersteller steigert seine Verkäufe in Deutschland in diesem Jahr um mehr als 80 Prozent auf rund 60.000 Fahrzeuge, hat das Center for Automotive Resarch (Car) errechnet. Damit bestätigt sich der Trend, dass Anbieter von günstigen Kleinwagen am stärksten von der Prämie profitieren. Zu den prozentual größten Gewinnern gehört auch ...

Foto: DDP; Suzuki International Europe GmbH
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Toyota: Mit einem Verkaufsplus von rund 65 Prozent in Deutschland zählt der weltweit größte Autohersteller in diesem Jahr zu den größten Gewinnern der deutschen Abwrackprämie. Der Branchenprimus verkauft 2009 hierzulande rund 140.000 Fahrzeuge. Ein weiterer zufriedener Importeur ist ...

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Peugeot: Mit einer Steigerung von knapp 60 Prozent auf 135.000 Fahrzeuge kann Olivier Dardart, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland, aufwarten. Damit liegt er prozentual vor, in absoluten Zahlen aber deutlich hinter dem deutschen Hersteller Opel ...

Foto: Peugeot
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Opel: Rund 100.000 Autos hat der Autohersteller Opel in diesem Jahr dank der Abwrackprämie zusätzlich verkauft, schätzt das CAR-Institut. Der Absatz dürfte damit insgesamt von 240.000 auf 340.000 Autos steigen, ein Plus von rund 45 Prozent. Die Subvention wirkte für Opel wie ein warmer Regen - obwohl der ehemalige Mutterkonzern General Motors noch immer für Kopfschmerzen bei den Opelanern in Deutschland sorgt. In absoluten Zahlen größter Profiteur der Abwrackprämie ist in Deutschland dagegen VW ...

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Volkswagen: Die Wolfsburger haben ihre Verkäufe der Marke VW in diesem Jahr von 557.000 auf 750.000 Fahrzeuge gesteigert, wie die Berechnung Dudenhöffers nahelegt. Die Zusatzverkäufe von VW durch die Abwrackprämie belaufen sich damit auf rund 195.000 Fahrzeuge, ein Plus von 34 Prozent. Kein Autokonzern hat in absoluten Zahlen so stark von der 5-Milliarden-Euro-Subvention des deutschen Steuerzahlers profitiert wie Volkswagen. Zu den Verlierern gehören dagegen deutsche Premiumhersteller wie ...

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Audi: Die hohe Prämie von 2500 Euro sowie die zusätzlichen Rabatte vieler hersteller haben dafür gesorgt, dass in vielen Fällen Kunden von Premiumherstellern zu Masseherstellern abgewandert sind, sagt Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer. Audi zum Beispiel hatte für 2009 mit einem Absatz von 228.000 Autos kalkuliert: Dann kam die Abwrackprämie, und die Verkäufe dürften um rund 1 Prozent auf 225.000 sinken. Noch stärker litt BMW ...

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BMW: Der bayerische Autobauer wird im Abwrackprämienjahr rund 17.000 Autos weniger verkaufen als zunächst geplant - und dürfte froh sein, wenn die Subventionsorgie beendet ist. Rund 213.000 Euro dürfte BMW am Jahresende verkauft haben, das ist weniger als ...

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Mercedes: Mit kalkulierten 260.000 verkauften Autos dürften die Stuttgarter in diesem Jahr 38.000 Fahrzeuge weniger verkaufen als zunächst kalkuliert, haben die Experten von CAR errechnet. Zunächst hatte der Prämienhersteller die Marke von knapp 300.000 verkauften Autos angepeilt. Wegen der Prämie ist nicht nur eine Verschiebung zu Gunsten der günstigeren Massehersteller zu beobachten - auch der Marktanteil der deutschen Autobauer insgesamt (Mercedes, BMW, VW, Opel, Ford, Audi) dürfte sich in diesem Jahr auf rund 58 Prozent verringertn. Im Vorjahr waren es noch rund 62 Prozent gewesen. Aber bereits 2010 werden die deutschen Autobauer wieder die Abwrack-Delle ausbügeln, ist Dudenhöffer überzeutt.

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