Kritische Masse Wie Unternehmen mit Monsanto kooperieren

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BASF: Der größte Chemiekonzern der Welt hat in den vergangenen Jahren eine beachtliche Gen-Datenbank aufgebaut. Weil diese für Monsanto hochinteressant ist, schlossen die Amerikaner 2007 mit der BASF ihre wichtigste Kooperation. Gemeinsam durchforsten beide Unternehmen ihre Genpools nach Wegen, Nutzpflanzen resistenter gegen Trockenheit zu machen. Erste Produkte sollen 2012 auf den Markt kommen. Allerdings ist die BASF nur Juniorpartner, trägt 50 Prozent der Entwicklungskosten, bekommt aber nur 40 Prozent der potenziellen Erlöse. Zudem berichten Insider, Monsanto bremse die Ideen der Deutschen immer wieder aus, sodass die Anfangseuphorie mittlerweile in Frust umgeschlagen sei.

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Bayer: Mit dem Unternehmen hat Monsanto für mehrere Nutzpflanzen ein Lizenzabkommen geschlossen, bei dem die Partner ihr Saatgut mit der Technologie des anderen ausstatten - wie der Resistenz gegen ein Spritzmittel. Weil das Bayer-Produkt Liberty neben Roundup von Monsanto das meistverkaufte Totalherbizid ist, macht der US-Konzern seine Körner somit gegen den Umsatzschlager eines Hauptwettbewerbers resistent. Dadurch will er Vorwürfe entkräften, Quasi-Monopolist zu sein.

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KWS Saat: Die Firma ist einer der weltweit größten Saatguthersteller für Mais und Zuckerrüben. In Nordamerika vertreibt sie ihre Produkte mit originären Monsanto-Entwicklungen.

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