Schweinegrippe Weltweite Angst vor der Pandemie

Für Untergangspropheten hat er nur Spott übrig: Der britische Influenza-Experte Tom Jefferson kritisiert Panikmache um die aktuelle Schweinegrippe-Epidemie. Im Kampf gegen die Infektion propagiert er einen erstaunlich simplen Ansatz: Händewaschen.
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Hausarzt in Hannover: Nach dem Ende der Feriensaison befürchten Grippeexperten einen Anstieg der Schweinegrippe-Fälle.

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Grippemedikament: Mittlerweile legen sogar Unternehmen wie Daimler oder ThyssenKrupp Notvorräte der Arzneimittel an, um ihr Geschäft aufrecht zu erhalten. Die britische Großbank HSBC war einer der Vorreiter.

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Impfstoffforschung im Hochsicherheitslabor (im Juni 2009, bei GlaxoSmithKline in Dresden): In Deutschland soll es ab dem Herbst eine große Impfaktion für 25 Millionen Menschen geben.

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Hochsicherheitslabor in Lyon: Normalerweise arbeiten die Wissenschaftler nur mit so hochgefährlichen Erregern wie dem Ebola- oder dem Lassavirus. Bald sollen jedoch auch H1N1-Viren eintreffen.

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Auch in Marburg wird geforscht: "Gegen Influenza-Viren gibt es, anders als gegen die anderen 200 Erreger der grippeartigen Symptome, einen Impfstoff und auch Medikamente", kritisiert der britische Influenza-Forscher Tom Jefferson. "Da steckt das große Geld der Pharmaindustrie dahinter! Die sorgt auch dafür, dass Forschung über Influenza in guten Journalen veröffentlicht wird."

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Kritiker Tom Jefferson: "Ich finde es verrückt, welche Katastrophen uns Jahr für Jahr von den Grippeexperten vorausgesagt werden. Manchmal kommt es mir vor, als hätten die WHO, Virologen und Pharmaindustrie geradezu Sehnsucht nach einer Pandemie gehabt."

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Einfache Prävention: Mit einem Mundschutz und regelmäßigem Händewaschen kann sich die Bevölkerung, wie hier zwei taiwanesische Touristinnen, vor der Schweinegrippe schützen, meint Jefferson: "Zudem schützt Händewaschen nicht nur vor der Schweinegrippe, sondern auch vor anderen Erregern."

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Kampagne für häufiges Händewaschen: Das britische Gesundheitssystem NHS (National Health System) will mit seinen Plakaten darauf aufmerksam machen, dass gute Händehygiene Infektionen vermeiden kann.

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Quarantäne in Peking: Diese US-amerikanischen Studenten durften das Gelände ihres Hotels eine Zeitlang nicht verlassen, weil sie positiv auf H1N1 getestet wurden.

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