Autoentwicklung Frost und Schlaglöcher auf Knopfdruck

Autoentwickler stellen bisweilen hohe Anforderungen an die Umwelt. Weil die Realität diesen nur selten gerecht wird, arbeiten die Ingenieure immer öfter mit Prüfständen, virtuellem Gegenwind, simulierten Rennstrecken, künstlichem Wetter und digitalen Rüttelparcours.
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Klima-Wind-Kanal: Die nach Angaben der Betreiber größte Anlage dieser Art ist der Klima-Wind-Kanal in Wien. In dem 2002 eröffneten Labor können extreme Wetterbedingungen simuliert werden. Hier etwa wurde ein Bus vereist.

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Eiskristall-Dusche: Wenn es sein muss, können mit dieser speziellen Schneekanone im Klima-Wind-Kanal in Wien Eiskristalle mit einer Geschwindigkeit von bis zu 160 km/h auf Fahrzeuge geschleudert werden.

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Zug im Labor: Auch komplette U-, S- oder Eisenbahnen können im Klima-Wind-Kanal in Wien verschärften Witterungstests unterzogen werden.

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Inka-Test: Audi malträtiert Prototypen beim sogenannten Inka-Test, bei dem binnen weniger Tagen ein komplettes Autoleben simuliert werden soll. Unter anderem wird der Wagen auch ausgiebig mit Salzwasser geduscht.

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Rüttelstrecke im Stand: Bei Mercedes wurden Prototypen jahrzehntelang in Norddeutschland über Rüttelpisten gefahren - der sogenannte Heidelauf. Heute wird diese Marter für Fahrwerk und Karosserie auf einem Prüfstand simuliert.

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BMW-Windkanal: Der Münchner Autohersteller hat erst vor kurzem ein neues, 170 Millionen Euro teures Aerodynamisches Versuchszentrum (AVZ) in Betrieb genommen. Dort können unter anderem Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 km/h simuliert werden. Und es gibt die Möglichkeit, mit einem Rollband die Straße zu simulieren, über die das Auto fährt.

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Motorenprüfstand bei AMG-Mercedes: Bis die Abgasanlage rotgold glüht, werden die Motoren auf dem Prüfstand gefordert. Unter anderem können dort virtuell recht rasche Runden über die Nürburgring-Nordschleife simuliert werden.