Arcandor-Pleite Die wichtigsten Akteure des Dramas

Der Handels- und Touristikkonzern Arcandor steht am Abgrund. SPIEGEL ONLINE stellt die wichtigsten Protagonisten vor.
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Karl-Gerhard Eick: Eick hat den Chefposten bei Arcandor erst am 1. März von Thomas Middelhoff übernommen. Eick hat immer wieder betont, dass das Unternehmen ohne eine Staatsbürgschaft vor der Insolvenz stehe. Dass Arcandor seine strukturellen Probleme auf Kosten der Steuerzahler lösen wollte, weist der langjährige Telekom-Finanzvorstand zurück.

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Eckhard Cordes: Der Metro-Chef hatte sich energisch gegen mögliche Staatshilfen für Arcandor gewandt, weil er Nachteile für sein Unternehmen fürchtete. Arcandor warf dem Konkurrenten dagegen vor, er habe das Unternehmen in die Insolvenz treiben wollen. Finanzchef Thomas Unger bestreitet dies: "Wir planen keine Leichenfledderei", sagte er der "Welt".

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Karl-Theodor zu Guttenberg: Der Bundeswirtschaftsminister stand möglichen Staatshilfen für Arcandor kritisch gegenüber. Er verwies vor allem auf eine "sehr klare Ansage" der EU-Kommission.

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Madeleine Schickedanz: Die Quelle-Erbin und die Gesellschafter des Bankhauses Sal. Oppenheim halten zusammen fast 60 Prozent der Arcandor-Aktien. Für sie bedeutet eine Pleite des Konzerns hohe Verluste.

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Frank Bsirske: Der Ver.di-Vorsitzende will vor allem die Arbeitsplätze retten, die bei Karstadt auf dem Spiel stehen. Er hatte die Bundesregierung aufgefordert, die Kaufhauskette nicht pleitegehen zu lassen und ihr zumindest mit Bürgschaften unter die Arme zu greifen - vergeblich.

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