Schräge Binder Die schrillsten Krawatten in Bildern

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Das Runde muss auf das Lange: Diese Krawatte aus Drahtgestrick von Ina Zeller-Bleil ist eher etwas für den modemutigen Herrn. Eine Ausstellung im rheinischen Zons über die Geschichte der Krawatte zeigt besonders schrille Exemplare.

Foto: Handwerksmuseum Deggendorf
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Rasen erlaubt: Dieses muntere Gebinde bringt Form und Inhalt des Konzepts Grünstreifen zu überraschend vollendeter Deckung. Doris Schmitz entwarf die Wiesenkrawatte.

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Ein eher, nun ja, ungewöhnliches Modell: Wer "Lieta" von Ralf Rosa trägt, traut sich wahrscheinlich noch ganz andere Sachen.

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Marmor, Stein und Eisen bricht, aber meine Granitkrawatte nicht: "Harmonie" heißt dieser Binder von Rudolf Ranzinger.

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Gelege am Hals: Die Krawatte von Nobuko Murakami zeigt viele hübsche kleine in Origamitechnik gefaltete Eier. Damit könnte sich ein Mann bereits beim ersten Date werbewirksam als Möchtegern-Versorger darstellen.

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Die wäre auch etwas für Johnny Depp gewesen: Charmante Totenkopfkrawatte von Cony Lin.

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Stilsicheres fürs Bankgewerbe: Wer sich das heute noch traut, trägt peanuts oder gerollte Dollarnoten zur Vorstandssitzung. Entwürfe von Angelika Hofmann.

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I put my blue jeans on: Mit diesem Schlips kann der modebewußte Herr zeigen, dass er trotz Sachbearbeiterstelle und Riester-Sparvertrag im Herzen ein Rock'n'Roller geblieben ist. Oder zumindestens noch Teile seiner früheren Kleidung trägt.

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Schlips-Alternative: Die Fliege gilt zu Recht als standardisiertes Pseudo-Individualisten-Accessoire. Hier drei wirklich aus dem Rahmen fallende Entwürfe von Marie-Luise Hansen:"Gockelfliege", 2007, "Küss mich!", "Leck mich!"

Foto: Deggendorf
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Originell: Ob die Welt vor der Erfindung der "Notfallkrawatte" wirklich ärmer war, mag kontrovers diskutiert werden können. Mit der "Bekennerkrawatte" (links) kann man sich aber schon vor Beginn des Bewerbungsgesprächs zielsicher im Abseits positionieren. Beide Entwürfe stammen von Martina Finkenstein.

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Minimalistisch: Eine ganz, ganz kleine Krawatte von Tina Echterhölter - so etwas können auch Frauen tragen. Müssen es aber nicht.

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Der Name ist Programm: "Fusselbinder" und "Papierschlips" von Doris Arendholz

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So geht's auch: Lässiger Schlips mit integriertem Kragen und das Revers nur noch als Andeutung auf dem Riemen der auch im Berufsleben mittlerweile allgegenwärtigen Umhängetasche. Der ebenso elegante wie geistreiche Entwurf stammt von Klara Plaskova. Bei dieser feinen Variante des Dresscodes könnte es könnte es sich um das missing link zwischen Praktikum und Festanstellung handeln.

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Die hält: Die Krawattenklammer von Michael Hinterleitner ist nicht ganz so filigran, wie man es von handelsüblichen Modellen gewohnt sein mag. Sie signalisiert aber, dass ihr Träger das, was er tut, ausgesprochen gründlich macht.

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Apartes Dekolletee: Carmen Hausers "cravates II femme" kann man sich auch gut in Kombination mit einem schulterfreien Oberteil vorstellen.

Foto: Handwerksmuseum Deggendorf