Zwischen Macht und Markt Das unstete Verhältnis zwischen SPD und Wirtschaftselite

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Hassliebe: Zu keiner Gruppe pflegen Sozialdemokraten ein so gespaltenes Verhältnis wie zu den Konzernlenkern. An der Basis polemisieren SPD-Politiker gern gegen die "jungen Kerle, frisch aus den Managerseminaren" (Steinmeier). Andererseits sucht die SPD-Spitze immer wieder die Nähe zu Topmanagern - je staatsnäher deren Geschäft, desto besser.

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Staatskapitalismus: SPD-Kanzler Helmut Schmidt weitete die Staatstätigkeit aus - und bediente damit auch die Interessen der Konzerne, die sich aus immer neuen Fördertöpfen und öffentlichen Aufträgen bedienten.

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Verlorene Jahre: Mit glücklosen Kanzlerkandidaten wie Rudolf Scharping (1997 mit BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel) verbrachte die SPD 16 Jahre in der Opposition - und verlor den Draht zu den Mächtigen der Wirtschaft, nicht zuletzt durch allerlei ideologische Kapriolen.

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Genosse der Bosse: Wie kein anderer SPD-Kanzler vor ihm suchte Gerhard Schröder (2002 mit VW-Chef Ferdinand Piëch) ab 1998 die Nähe zu Topmanagern. Umso enttäuschter war Schröder, als er trotz seiner Arbeitsmarktreformen nicht mehr Unterstützung aus der Wirtschaft bekam.

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