In Bildern Eine kleine Google-Geschichte

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Jeder fängt mal klein an: In dieser Garage in Menlo Park in Kalifornien wurde 1998 mit einem Startbudget von rund einer Million Dollar der heutige Weltkonzern Google gegründet ...

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... von den Studenten Larry Page und Sergey Brin, damals gerade 23 und 24 Jahre alt. Angeblich konnten sich die beiden nicht besonders gut leiden, als sie sich im Jahr 1995 zum ersten Mal trafen. Der Legende nach haben Brin und Page ununterbrochen miteinander gestritten, bevor sie sich zusammen rauften.

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Schon 1999 ging es steil bergauf: Nach kürzester Zeit akquirierten Page und Brin weitere 25 Millionen Dollar von den Wagniskapitalgebern Sequoia Capital und Kleiner Perkins Caufield & Byers. Noch im gleichen Jahr bezog das Unternehmen den Googleplex, den Kern des heutigen Hauptquartiers in Mountain View, Kalifornien.

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Das Google-Patentrezept: Sammeln, was nur geht, zum Beispiel Bilder von Straßen und Häusern in aller Welt. Fahrzeuge mit solchen aufmontierten Kameras, hier im holländischen Amsterdam, sammeln bereits seit 2007 weltweit Material für den Dienst Google Street View. Datenschützer monieren immer wieder den dabei fehlenden Schutz der Privatsphäre der Bürger.

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Die französische Mittelmeerküste aus der Vogelperspektive: Auch von oben kann man die Welt dank Google Earth betrachten.

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Das Unternehmen lehrt die Medien das Fürchten: Google News wird nach und nach zum automatisch generierten Konkurrenzprodukt für redaktionell geführte Nachrichtenseiten im Netz. Neben Nachrichten aggregiert der Dienst auch Mitteilungen von Nachrichtenagenturen.

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Seit 2004 liest Google mit: E-Mails, die über den Dienst Googlemail (in den USA Gmail) verschickt werden ...

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... wurden von Anfang an mit AdSense gescannt. Das Programm sucht die E-Mails nach Schlüsselwörtern ab und blendet mehr oder minder passende Werbung daneben ein. AdSense ist die zweite wichtige Säule im Google-Anzeigenimperium ...

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... neben AdWords, das es bereits seit dem Jahr 2000 gibt. Gemeint sind damit die Textanzeigen auf der Suchseite von Google, sie machen den Löwenteil aller Umsätze des Imperiums aus.

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2004 dann das lang erwartete Debüt auf dem Börsenparkett: Eine Aktie der Google Inc. kostete zu Beginn knapp 85 Dollar.

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Die Antwort auf Flickr: Im Juli 2004 kaufte Google Picasa, ein Unternehmen, das sich auf die digitale Fotoverwaltung spezialisiert hatte. Heute ist Picasa ein On- und Offline-Angebot.

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Google Talk: Als andere Anbieter von AOL über MSN bis Yahoo schon längst Instant Messaging anboten, zog Google 2005 verspätet nach.

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2006 brachte Google mit Docs (Texte und Tabellen) eine Web-basierte Alternative zur Office-Textverarbeitung an den Start ...

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... und kaufte außerdem für 1,65 Milliarden Doller YouTube, den Konkurrenten zum hauseigenen, gerade erst gestarteten Google Video. Es war der prominenteste Ankauf des Jahres. Ende 2006 hatte Google weit über 10.600 Angestellte.

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Nichts ist mehr sicher angesichts der kalifornischen Datensammelwut: Zeitungen, Zeitschriften und selbst Bücher werden von Google gescannt. Besonders die Digitalisierung und Archivierung von Büchern sorgt jedoch für Konflikte - mit Verlagen und Autoren, in Deutschland allen voran aber der in diesem Bereich für Tantiemen zuständigen Verwertungsgesellschaft Wort (vergleichbar mit der Gema bei Musik).

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Alles auf den Nutzer zugeschnitten: Ob RSS-Feeds, das Wetter in einer speziellen Region oder neueste Videos abonnierter YouTube-Kanäle - iGoogle personalisiert Google, wo es nur geht.

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Internetfähiges Handy aus dem Hause Google: Mit dem G1 und dem Google-eigenen Betriebssystem Android hat die Datenkrake ihre Tentakel 2008 in Richtung Mobilfunkmarkt ausgestreckt.

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