Frankfurter Uni Nix mehr Marx

Früher wurde hier über die Weltrevolution diskutiert, jetzt über Aktienportfolios - die Universität Frankfurt hat sich gewandelt wie kaum eine andere deutsche Hochschule. Die Finanzkrise kann die Euphorie kaum trüben.
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Das ehemalige IG-Farben-Gebäude: Architektonisch ist es ein besonders Gebäude - mit höchst wechselvoller Geschichte. 1930 wurde es als hochmoderne Zentrale für eine der damals größten Firmen der Welt gebaut, die wenig später eng mit den Nazis kooperierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg machten die Amerikaner den Bau zu ihrem Hauptquartier. 2001 zog dann nach dem Abzug der Amerikaner die Frankfurter Goethe-Universität ein.

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Neubau der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften auf dem Campus Westend der Frankfurter Uni: 170 Millionen Euro kostete der im Dezember eröffnete Erweiterungsabschnitt inklusive Hörsaalzentrum und Mensa. Noch einmal etwa die gleiche Summe soll bis 2011 in die zweite Ausbaustufe fließen.

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Rudolf Steinberg: Der scheidende Uni-Präsident ist froh über die Neugestaltung der Hochschule. "Es gibt wohl keinen schöneren Campus auf dem Kontinent", sagt er.

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Vorzeigeprojekt: In Frankfurt eröfnete am 30. Mai 2008 das "House of Finance". In dem Neubau will die Uni künftig die Lehre aus den Bereichen Recht und Wirtschaft bündeln. Rund 30 Millionen Euro hat das Land Hessen bezahlt, die Deutsche Bank hat, zusammen mit anderen Unternehmen und Verbänden, das Institut mitfinanziert.

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Klare Linien, klare Botschaft: Schon die Fassade lässt ahnen, dass hier drinnen wohl viel gerechnet und an Paragraphen geknobelt wird. Im House of Finance sieht die Uni Frankfurt noch einen weiteren Aspekt: Hier will man den Finanzplatz Frankfurt stärken.

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Edles Ambiente: Die Finanzmärkte brauchen qualifizierten Nachwuchs für die Börsenwelt von morgen. Hier, im House of Finance, kann Honorarprofessor Josef Ackermann nun die hohe Kunst des Finanzgeschäfts vermitteln.

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