Kreativität managen Strategien für innovative Unternehmen

1 / 5

Für Frank Thielemann ist die gegenwärtige Rezession "ideal für ein Revirement des Innovationsmanagements". Zwar gehe die Zahl der Aufträge bei vielen Technologiefirmen zurück, sagt der Vorstand der Unternehmensberatung Unity im westfälischen Büren, die auf Innovationsmanagement spezialisiert ist. Doch viele Unternehmen verfügten noch über zeitlichen und materiellen Spielraum. Sie könnten sich folglich systematisch um eine Neuaufstellung von Forschung und Entwicklung kümmern, um zukünftige Geschäftspotenziale zu erhalten ...

Foto: Corbis
2 / 5

Die Objekte: Zunächst sollte das Management klären, auf welchen Gebieten sich die besten Chancen abzeichnen: neue Produkte erfinden, neue Technologien für bislang ungeahnte Anwendungen? Oder sollen bewährte Produkte weiterentwickelt werden für neue Märkte?

Foto: Corbis
3 / 5

Die Methoden: Auch im Innovationsmanagement stecken Effizienzreserven. Unternehmen sollten gerade jetzt überlegen, wie sie Forschung und Entwicklung schlanker organisieren können. Diese Überlegung schließt nicht aus, dass man zu dem Schluss kommt, man brauche zusätzliche F&E-Kapazitäten - sofern man sich dadurch entscheidend vom Wettbwerb absetzen kann.

Foto: Corbis
4 / 5

Die Orientierung: Eine herkömmliche F&E-Abteilung bekommt neue Ideen und Impulse vor allem aus dem akademischen Umfeld oder als konkrete Nachfrage aus der Produktion. Neue Orientierung kann aber auch die Absatzseite liefern. Wer die Kunden in die Entwicklung einbindet, vermindert das Risiko von Flops bei der Markteinführung.

Foto: Corbis
5 / 5

Der Blick in die Zukunft: Für die längerfristige Innovationsplanung kann ein "Trendradar" hilfreich sein. Das soll die Bedürfnisse der Abnehmer erahnen, bevor sie ihnen selbst bewusst werden. Unternehmen können damit grundlegende Entwicklungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Technologie daraufhin abklopfen, welche Anknüpfungspunkte sich für ihr Portfolio an Produkten und Know-how ergeben.

Foto: Corbis