Überwachungsstaat China Das Geschäft mit der Sicherheit

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Prestigepartner: Der Markt für Sicherheitstechnik in China legt jährlich um 20 Prozent zu, 2010 soll es 43 Milliarden Dollar zu verteilen geben. Und westliche Anbieter verdienen prächtig daran mit: China gab sechs Milliarden Dollar für die Sicherheit von Olympia aus, 90 Prozent der Ausstattung kamen aus dem Ausland, schätzt der US-Branchenverband SIA.

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IBM: Die Olympischen Spiele brachten Überwachungs-Hightech. Besonders umstritten ist das Engagement von IBM. Sein Smart Surveillance System (S3) hilft, das Material der Videokameras in Peking so zu analysieren, dass auffällige Personen automatisch herausgefiltert werden. IBM wollte sich zu dem Thema nicht äußern.

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Siemens: Die Münchener verkaufen Technologie zur Gebäudesicherung. Der Konzern liefert etwa Video- und Identifizierungssysteme, verkaufte Technik zur Zugangskontrolle für die Olympiastadien. Aufträge für das Schwimmstadion brachten sieben Millionen Dollar. Siemens äußerte sich nicht dazu, ob der Konzern die "Sichere Städte"-Projekte der Regierung beliefert.

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Bosch: Die Sparte Bosch Security Systems gehört zu den Marktführern, wächst nach eigenen Angaben zweistellig. Ihr vernetztes Videomonitoring wurde von den Behörden 2008 offiziell für "Sichere Städte"-Projekte empfohlen, Bosch-Geräte sind in Peking und Shanghai im Einsatz. Die Stuttgarter helfen bei der Überwachung des Fernverkehrs, aber auch von Wohnvierteln. Zum potenziellen Missbrauch von Bosch-Technologie teilte das Unternehmen mit, nach China würden weder Systeme verkauft, die biometrische Daten auswerten, noch Kameras, die das Gefilmte automatisch analysieren.

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