Denglisch-Debatte Auswahl der kritisierten Werbesprüche

1 / 10

Zum Schütteln: Viele Deutsche machen aus dem Air-Berlin-Slogan "Fly Euro Shuttle" den Spruch "Schüttel den Euro zum Fliegen".

2 / 10

Da wird Werbung zur Wissenschaft: Der Werbespruch "Feel the Difference" wird häufig mit "Ziehe die Differenz" übersetzt.

Foto: DPA
3 / 10

Kryptisch: Wer mit der Deutschen Bahn fährt, sollte des Englischen mächtig sein. So etwa bei den Angeboten "Surf and Rail" oder "Call a Bike".

4 / 10

Kurzer Besuch: Die Losung "Come in and find out" wurde hierzulande oft als "Komm rein und finde den Ausgang" verstanden. Inzwischen wirbt die Parfümeriekette mit dem deutschen Motto "Douglas macht das Leben schöner".

5 / 10

Versuche am Verbraucher: Viele Deutsche werden mit Werbesprüchen wie "Welcome to the Beck's Experience" in die Irre geleitet. Nicht wenige Verbraucher übersetzen "Experience" nämlich mit Experiment und lassen sich das vermeintliche Becks-Erlebnis damit entgehen.

6 / 10

Denglisch in Reinform: Die Berliner Stadtreinigung wirbt mit dem Spruch "We kehr for you" und kommt damit bei allen Hauptstadtbewohnern, die Englisch sprechen, gut an. Alle anderen sind von der Werbewirkung ausgeschlossen.

Foto: DDP
7 / 10

Unverständlich: Nur wenige Deutsche wissen, dass der Jaguar-Slogan "Life by Gorgeous" in etwa mit "Leben auf prächtig" zu übersetzen ist. So manch anderer denkt hingegen, der Spruch hieße "Leben in Georgien".

Foto: REUTERS
8 / 10

Nicht imposant: Auch die Botschaft des Sportartikelherstellers Adidas, "Impossible is nothing", deutet die Mehrheit der deutschen Verbraucher falsch. Statt Nichts ist unmöglich" lesen sie "Imposant ist nichts" oder "Die Unmöglichkeit des Nichts".

Foto: DPA
9 / 10

Die Werbebranche schlägt zurück: Die Kreativen kontern, dass in der Gesetzgebung eine nahezu babylonische Sprachverwirrung herrsche. Zum Beispiel in folgenden Zeilen, die vom Bundesinnenministerium stammen: "Ausgehend vom Aktionsplan E-Government der europäischen Initiative i2010, den Erfahrungen mit BundOnline 2005 und Deutschland-Online hat die Bundesregierung am 13.September 2006 das Programm E-Government 2.0 als Konkretisierung eines Teils der Gesamtstrategie im Regierungsprogramm Zukunftsorientierte Verwaltung durch Innovation beschlossen"

Foto: DPA
10 / 10

Auch folgender Auszug aus dem Tierseuchengesetz zeugt von der Verklausulierung in deutschen Behördenstuben: "Die zuständige Behörde hat im Falle erheblicher Meinungsverschiedenheiten zwischen dem beamteten Tierarzt und dem von dem Besitzer zugezogenen approbierten Tierarzt über den Ausbruch oder Verdacht einer Tierseuche oder über den sonstigen Krankheitszustand, oder wenn aus anderen Gründen erhebliche Zweifel über die Richtigkeit der Angaben des beamteten Tierarztes bestehen, sofort ein tierärztliches Obergutachten einzuziehen und dementsprechend das Verfahren zu regeln"

Foto: DDP
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.