Akademiker am Arbeitsmarkt In Zukunft heiß begehrt

Im nächsten Jahrzehnt werden in Deutschland Akademiker fehlen, prophezeien Arbeitsmarktforscher. Die aktuellen Warnrufe zum Fachkräftemangel halten sie aber für übertrieben, selbst bei Ingenieuren. Klare Botschaft einer neuen Studie: Ein Studium lohnt sich unbedingt.
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Konstant niedrige Quote: Seit über 30 Jahren kriecht die blaue Linie der arbeitslosen Akademiker am unteren Rand der Grafik entlang. Akademikerschwemmen und Überschuss gab es nie wirklich, belegen Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

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Ingenieure und ihre Arbeitslosenquote: Wirtschafts- und Elektroingenieure sind heiß begehrt, Architekten und vor allem Bergbau- und Hütteningenieure müssen dagegen weitaus häufiger darben als der Durchschnittsakademiker, verraten die Arbeitslosenquoten nach unterschiedlichen Ingenieurabschlüssen.

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Junge Männer und ihre Maschinen: Besonders bei den Ingenieuren im Maschinenwesen finden Frauen und Arbeitssuchende über 50 schwer einen Job. Ließe man mehr Frauen an die Maschinen, wäre der beklagte Mangel wohl weniger schlimm.

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Bringt ein naturwissenschaftliches Studium sicher einen Job? Vor allem Geowissenschaftler, Biologen sowie Chemiker sind häufiger arbeitslos als der Durchschnitt der Akademiker.

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Klarer Ausschlag nach rechts: Die Zahl der erwerbstätigen Frauen und Männer mit Hochschulabschluss stieg um rund 1,7 Millionen seit 1991. Die Zahl der arbeitslosen Akademiker (rechte Spalte, Position zwei) stieg dagegen nur um einige Tausend - trotz 2,9 Millionen Hochschulabsolventen in diesem Zeitraum.

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Jedem vierten Ingenör wird's zu schwör: Bei den Studienabbrechern sind die Mathematiker, Ingenieure, Sprach- und Kulturwissenschaftler Spitzenreiter. Der Durchschnittswert ist im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2006 (20 Prozent) sogar gestiegen: 21 Prozent der Studenten kommen nicht bis zum Abschluss.

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Im wirtschaftlichen Aufschwung steigt die Nachfrage, die Zahl der angebotenen Stellen und der Arbeitssuchenden drifteten Mitte 2008 stark auseinander. Kühlt sich die Wirtschaft ab, dürften sich die Linien wieder annähern.

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Die gemeldeten Stellen stiegen in den vergangenen Jahren an. Dramatisch ist das Verhältnis zwischen arbeitenden Ingenieuen und dem Nachwuchs, der in Deutschland aus der Uni kommt.

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