15 Nobelpreisträger Ökonomentreffen in Lindau

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Robert Solow: Der Forscher vom Massachusetts Institute of Technology erhielt den Nobelpreis 1987 für das Solow-Modell, das Wirtschaftswachstum mit technischem Fortschritt erklärt.

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Robert Fogel: Der Wirtschaftshistoriker aus Chicago wurde 1993 gemeinsam mit Douglass North für die Erforschung wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels mit quantitativen Methoden prämiert.

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John Nash: Der US-Spieltheoretiker gehört zu den Preisträgern des Jahres 1994. Nach ihm ist das Nash-Gleichgewicht in nicht-kooperativen Situationen benannt. Als er an Schizophrenie erkrankte, wurde seine wissenschaftliche Karriere jahrzehntelang unterbrochen (verfilmt in "A Beautiful Mind"). Er gehört zu den wenigen Mathematikern, die einen Nobelpreis erhielten (einen Preis für Mathematik gibt es nicht). Nash erhielt den Preis gemeinsam mit John Harsanyi und ...

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Reinhard Selten: Der Bonner Spieltheoretiker ist der bislang einzige Deutsche unter den Wirtschaftsnobelpreisträgern

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Myron Scholes: Der Stanford-Professor erhielt die Ehrung 1997 gemeinsam mit Robert Merton für ein Modell zur Bewertung von Finanzoptionen. Fischer Black, der das Modell mitentwickelt hatte, war bereits verstorben und wurde deshalb nicht ebenfalls geehrt. Scholes und Merton saßen im Beirat des Hedgefonds LTCM, der das Modell praktisch anwenden sollte, doch 1998 kollabierte.

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Robert Mundell: Der kanadische Vordenker eines "Weltgelds" wurde 1999 für "seine Analyse der Geld- und Fiskalpolitik in verschiedenen Wechselkurssystemen und für seine Analyse optimaler Währungsgebiete" geehrt.

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Daniel McFadden: Der Professor aus Berkeley bekam den Preis im Jahr 2000, gemeinsam mit James Heckman, für neue mikroökonomische Modelle zur Analyse der Wahlmöglichkeiten wirtschaftlicher Akteure.

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George Akerlof: Der Berkeley-Professor bekam den Wirtschaftsnobelpreis 2001. Er wurde für seine Analyse von Märkten mit asymmetrischer Informationsverteilung geehrt, genau wie Michael Spence und ...

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Joseph Stiglitz: Der frühere Chefökonom der Weltbank und Wirtschaftsberater der Clinton-Regierung gilt als einer der prominentesten Globalisierungskritiker. 2001 bekam er den Nobelpreis für die Analyse von Märkten mit unvollständiger Information der Akteure.

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Clive Granger: Der in San Diego lehrende Brite bekam den Nobelpreis 2003 für die Entwicklung einer Methode zur Analyse langer Zeitreihen von Daten.

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Finn Kydland: Der Norweger wurde 2004 gemeinsam mit dem Amerikaner Edward Prescott geehrt. Beide gehören zur Schule der Neuen Politischen Ökonomie, die den Einfluss von Wirtschaftspolitik auf Konjunkturzyklen untersucht.

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Robert Aumann: Der in Frankfurt geborene Israeli bekam den Preis 2005 gemeinsam mit Thomas Schelling für ihre spieltheoretischen Arbeiten zum "besseren Verständnis von Konflikt und Kooperation".

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Edmund Phelps: Der Professor der New Yorker Columbia-Universität bekam den Preis 2006 für seine Analyse von Zielkonflikten makroökonomischer Politik. In den 60er Jahren stellte Phelps "Goldene Regeln" des Wachstums auf, beispielsweise solle der Zinssatz einer Volkswirtschaft ihrer Wachstumsrate entsprechen.

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Roger Myerson: Der Professor aus Chicago ist gemeinsam mit Leonid Hurwicz und Eric Maskin Nobelpreisträger des Jahres 2007. Sie haben die Theorie des "Mechanism Design" entwickelt, die auf spieltheoretischer Grundlage Mechanismen zur Verbesserung schlecht funktionierender Märkte entwirft.

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Muhammad Yunus: Der bengalische Banker trägt als Einziger in der Runde den Friedens-, nicht den Wirtschaftsnobelpreis. Seine Grameen Bank machte Mikrokredite zum Mittel für den Kampf gegen Armut. Dafür wurde Yunus 2006 in Oslo geehrt.

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