Agenda 2009ff Was auf die nächste Regierung zukommt

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Eintrübung: Angela Merkels Regierung hat Glück, dass sie bislang den Luxus weltwirtschaftlichen Rückenwinds genießen konnte. Nach der Wahl 2009 wird die nächste Administration schwerwiegendere Probleme zu lösen haben - nicht nur weil die Konjunktur abflaut, auch weil sich auf zwei großen Politikfeldern die Lage im nächsten Jahrzehnt zuspitzen wird.

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Demografie: Die nächste Regierung wird Antworten auf die immer stärker spürbare Alterung der Gesellschaft finden müssen. Weil Arbeitskräfte knapp werden, müssten die Beschäftigten länger arbeiten - mehr Stunden im Jahr, später in Rente gehen -, rät die OECD der Bundesregierung in ihrem jüngsten Deutschland-Bericht. Um die Arbeitsanreize zu stärken, müssten die Abgaben- und Transfersysteme umgebaut werden.

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Energie: Nicht nur Öl und Gas werden begehrt und teuer bleiben, auch im deutschen Stromnetz wird Anfang der 2010er Jahre die Lage prekär. Weil der Atomausstieg Kapazitäten stilllegt, für die es keinen Ersatz gibt, sind Engpässe bis hin zu Blackouts zu erwarten.

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Prioritäten: Auf der Wunschliste der Wirtschaft steht die Gesundung der Staatsfinanzen ganz oben, ergab eine Umfrage für manager magazin unter deutschen Führungskräften. Wirtschaftsliberale Forderungen wie Steuersenkungen, Arbeitsmarktreformen und Sozialabbau sind ihnen nun weniger wichtig.

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