Handelsplattformen Abseits der etablierten Dealer

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Seit Einführung der EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID im vergangenen November, nach der Banken ihren Kunden unter anderem bestmögliche Auftragskonditionen gewährleisten müssen, drängen außerbörsliche Konkurrenten in das Revier der Platzhirsche. Hier eine Übersicht der wichtigsten neuen Projekte in Europa:

Chi-X Europe: Im Oktober 2006 an den Start gegangen als erste paneuropäische Aktienplattform. Eigentümer sind eine Tochter von Nomura Holdings, Instinet, und 14 weitere Finanzinstitute. Innerhalb eines Jahres will die schnell wachsende Gesellschaft beim Handel mit Dax-Aktien einen Marktanteil von 15 Prozent erreichen.

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Euro-Millennium: Im März 2008 vom US-Broker Nyfix ins Leben gerufen. Der für institutionelle Anleger gedachte Handelsplatz zum anonymen Austausch großer Orders (Dark Pool) wird von BNP Paribas, Citi, Credit Suisse, JP Morgan, Merrill Lynch und UBS unterstützt.

Foto: 2008, The Nasdaq Stock Market, Inc
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Turquoise: Die im November 2006 angekündigte Initiative startet am 15. August. Hinter ihr stehen Citi, Goldman Sachs, Merrill Lynch, Morgan Stanley, UBS, Credit Suisse und die Deutsche Bank. Im Bild: Turquoise-CEO Eli Lederman.

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Nasdaq OMX: Der neue paneuropäische Marktplatz wird im September eröffnen. Auf ihm wird es erstmals möglich sein, Orders auf der Suche nach dem besten Preis an andere Handelsplätze weiterzuleiten.

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Project Smart Pool: Die Euronext will mit BNP Paribas und HSBC einen Dark Pool aufbauen, der in diesem Sommer an den Start gehen soll.

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BATS Europe: Das US-Handelssystem wird von elf Investoren unterstützt, darunter Citi, Credit Suisse, Deutsche Bank, JP Morgan und Lehman Brothers. Es soll noch in diesem Jahr in Europa anlaufen.

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Liquidinet Europe: Die Plattform ist vor allem auf Fondsmanager, die untereinander handeln, gemünzt. Es ist seit 2002 aktiv. Im Bild: Liquidnet-CEO Seth Merrin.

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SWX Europe: Die Schweizer Börse hat sich 2002 die elektronische Plattform Virt-x einverleibt und sich später in SWX Europe umbenannt.

Zusammenstellung: Anika Lehmann, Reuters

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