Versteckte Gebühren So wird Ihr Depot zu teuer

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Das Portefeuille: Die Private-Banking-Spezialisten von Rödl & Partner haben für manager magazin ein reales Depot, betreut von der UBS Deutschland, analysiert. Die rund 70 Positionen - Volumen: gut 1,6 Millionen Euro - verteilen sich auf alle gängigen Anlageklassen von Aktien über Renten bis hin zu Hedgefonds.

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Vermeintliches Schnäppchen: Für die Verwaltung des AktivDepot stellt die UBS ihrem Kunden laut Vertrag eine "jährliche pauschale Vergütung", in der Branche All-in-Fee genannt, in Höhe von 0,576 Prozent in Rechnung.

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Keine Gebührentransparenz: Das Depot besteht zu etwa 90 Prozent aus Fonds und Zertifikaten - etwa die Hälfte davon aus dem Hause UBS -, für die zusätzliche, im Vertrag nicht bezifferte Kosten anfallen. Darin enthalten sind auch Bestandsvergütungen, sogenannte Kick-backs, für die UBS. "Der Kunde wird im Unklaren gelassen, wie viel er letztlich exakt an wen zahlt", sagt Rödl-Partner Martin Wambach (Foto).

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Kostentreiber Fonds: Die Aktienfonds (21 Prozent Depotanteil) behalten jährlich Gebühren zwischen 1,5 und 1,8 Prozent ein. In der Regel erhält die UBS die Hälfte davon als Kick-back, heißt es im "Informationsblatt Vertriebsprovisionen" für Kunden.

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Kostentreiber Zertifikate: Rund 18 Prozent des Depots entfallen auf die teuersten Produkte: Hedgefonds-Zertifikate. Für die allesamt von der UBS aufgelegten Produkte kassiert die Bank mitunter deutlich über 1,5 Prozent Gebühren im Jahr.

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