Autofahren bei Hitze Acht Tipps für Vielfahrer

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Tipp 1: Hitzig geht es im Sommer oft im Straßenverkehr zu. Die Unfallzahlen steigen mit den Temperaturen, da die Hitze auch das Wahrnehmungs- und Reaktionsvermögen beeinträchtigt. Im Extremfall reagiert der Autofahrer dann wie unter Alkoholeinfluss. Bei 27 Grad Celsius werden Innerorts 11 Prozent mehr Unfälle als bei durchschnittlichen Temperaturen gezählt. Steigt die Außentemperatur auf mehr als 30 Grad, sind die Unfallzahlen sogar um 22 Prozent höher.

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Tipp 2: Parken sollte bei strahlendem Sonnenschein mit Überlegung angegangen werden. Wird der Wagen ungeschützt abgestellt, kann sich der Innenraum pro Minute um 1 Grad aufheizen - je nach Parkdauer können dann Temperaturen von 70 oder auch mehr als 80 Grad erreicht werden. Bei der Suche nach einem schattigen Parkplatz wiederum ist die Parkdauer zu bedenken - schließlich wandert die Sonne. Wird ein Auto morgens im Schatten geparkt, steht es abends beim Abholen womöglich in der prallen Sonne. Und falls Sie einmal mit Kindern unterwegs sein sollten: Lebensgefahr durch einen Hitzestau besteht besonders für Kleinkinder, wenn sie im geparkten Fahrzeug zurückgelassen werden. Schon 10 Minuten Wartezeit in einem geschlossenen und in der Sonne abgestellten Fahrzeug können ein Baby an den Rand des Kollapses bringen. Auch bei der Verwendung des Kindersitzes ist Vorsicht geboten: Bevor das Kind hineingesetzt wird, ist mit der Handfläche zu prüfen, ob der Bezugsstoff nicht zu stark aufgeheizt ist.

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Tipp 3: Aufgeheizt werden von der Sonne besonders Lenkrad und Armaturenbrett - und zwar so sehr, dass sie sich unter Umständen kaum mehr schmerzfrei berühren lassen. Es empfiehlt sich, gerade diese Bereiche im geparkten Wagen mit hellen Handtüchern oder ähnlichen Mitteln zu schützen.

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Tipp 4: Einsteigen in ein aufgeheiztes Auto ist besonders unangenehm. Ratsam ist es daher, die größte Hitze erst einmal entweichen zu lassen. Die Fachleute raten, vor dem Start einige Minuten alle Türen und Fenster zu öffnen, ein eventuell vorhandenes Schiebedach wird am besten ebenfalls geöffnet, damit ein großer Teil der aufgestauten Hitze entweichen kann. Fenster werden im Sommer auch während der Fahrt gern geöffnet. Allerdings ist die Fahrt mit heruntergelassenen Seitenscheiben nicht empfehlenswert. Vor allem bei höherem Tempo kommt durch den Fahrtwind eine zusätzliche Lärmbelastung hinzu. Außerdem können Ohren- und Augenentzündungen die Folge sein.

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Tipp 5: Kühlung verschafft heute in nahezu jedem Fahrzeug eine Klimaanlage. Sie sollte jedoch mit Bedacht eingesetzt werden. Falsch ist es, einen aufgeheizten Innenraum mit Hilfe der Anlage herunterzukühlen - das treibt den Kraftstoffverbrauch unnötig in die Höhe. Abgeraten wird auch von "Kühlschranktemperaturen". Der Unterschied zur Außentemperatur sollte nicht mehr als 4 oder 5 Grad betragen - so werden Kreislaufprobleme vermieden. Zu denen kann es kommen, wenn die Insassen aus einem unterkühlten Wagen aussteigen und mit der heißen Sommerluft konfrontiert werden.

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Tipp 6: Eiskalte Getränke stehen auf der Wunschliste schwitzender Autoinsassen im Sommer ganz oben. Experten raten von Eisgekühltem jedoch ab, da der Körper zusätzlich belastet wird. Tatsächlich sind lauwarme Flüssigkeiten am besten geeignet. Vor allem Wasser sollte getrunken werden. Zu viel kann es kaum sein, da auch die trockene Luft in klimatisierten Fahrzeugen den Körper zusätzlich austrocknet.

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Tipp 7: Brenngläser können aus den Gläsern einer Brille werden, die auf dem Armaturenbrett zurückgelassen wird. Ohnehin sollten möglichst wenig Gegenstände im Wagen untergebracht werden. So können Spraydosen im Extremfall explodieren, und Medikamente können durch die hohen Temperaturen sogar ihre Wirksamkeit einbüßen.

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Tipp 8: Sonnenschutz ist im Auto auf unterschiedliche Weise möglich. So lassen sich die Scheiben eines geparkten Fahrzeugs mit speziell beschichteten Matten abdecken - die Innentemperatur lässt sich damit um rund 25 Grad senken. Zum Schutz von Kindern während der Fahrt eignen sich Sonnenblenden, die mit Saugnäpfen an den Seitenscheiben angebracht werden.

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