Löschers Pläne Wo Siemens Stellen streicht

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Schmerzhafte Maßnahmen: Insgesamt 16.750 Stellen will Konzernchef Peter Löscher bei Siemens streichen, davon 5250 in Deutschland. Allein in München sind 1000 Mitarbeiter von den Sparplänen betroffen, während in Erlangen 1350, in Nürnberg 550 und in Berlin 350 Jobs wegfallen sollen. Unterteilt auf Unternehmensbereiche stellt sich der Jobabbau wie folgt dar ...

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Industrie: In diesem Sektor will Siemens 3950 Stellen abbauen, davon 1350 in Deutschland. Weitere 1050 entfallen auf Europa und 1550 auf Länder außerhalb Europas. Die meisten der von der Streichung bedrohten Siemens-Jobs in Deutschland gehen damit im Industriebereich verloren.

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Energie: Im Energiesektor sollen ebenfalls 3950 Jobs eingespart werden, doch davon nur 650 in Deutschland. Europa (1100 Jobs) und das außereuropäische Ausland (2200 Jobs) sind in diesem Bereich stärker betroffen.

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Healthcare: In diesem Bereich stehen 1550 Arbeitsplätze auf der Streichliste. Neben 350 Beschäftigten in Deutschland soll es weitere 300 in Europa und 900 Mitarbeiter außerhalb Europas treffen.

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Siemens SIS: Im Bereich Siemens IT Solution and Services sollen durch Einsparungen bei der konzerneigenen IT rund 550 Stellen abgebaut werden, davon 300 in Deutschland. Auf Europa entfallen 150 und auf das außereuropäische Ausland weitere 100 Stellen.

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Zentrale: In der Zentralverwaltung sollen insgesamt 800 Stellen entfallen, davon 650 am Standort München. Auch bei den Verwaltungsgesellschaften in den rund 1800 rechtlich selbstständigen Unternehmensgesellschaften setzt Siemens-Chef Peter Löscher an.

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Selbstständige Gesellschaften: In diesen Cluster genannten regionalen Zentren werden Verwaltungsaufgaben gebündelt. Hier sollen 1800 Jobs eingespart werden, wobei 200 in Deutschland, 1000 in Europa und 600 außerhalb Europas auf der Streichliste stehen. Insgesamt will Siemens auf diese Weise 12.600 verwaltungsnahe Jobs bis zum Jahr 2010 einsparen. Hinzu kommen weitere 4150 Arbeitsplätze, die weiteren Restrukturierungsmaßnahmen zum Opfer fallen sollen. Die Gewerkschaften haben Gegenwehr angekündigt.

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