Bankenkonsolidierung Die größten Deals der vergangenen Jahre

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Fehlversuch: Im Jahr 2000 wollten Deutsche Bank und Dresdner Bank fusionieren. Der Plan, über den manager magazin als erstes berichtete, scheiterte allerdings in letzter Minute - "Die ganze Welt lacht", schrieb seinerzeit die "Bild". Der damalige Dresdner-Chef Bernhard Walter nahm nach dem Flop seinen Hut.

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Großeinkauf: Der bisher bedeutendste Deal war wohl die - nach dem geplatzten Deutsche Bank-Deal notgedrungene - Übernahme der Dresdner Bank durch deren Hauptaktionär, die Allianz, im Juli 2001. Seitdem macht die Bank dem Versicherungsriesen wenig Freude. Gegenwärtig wird die Dresdner Bank in zwei Teile geteilt, einen für das Privatkundengeschäft und einen für das Investmentbanking. Allianz-Chef Michael Diekmann bestätigte auf der Hauptversammlung am Mittwoch, dass dies der Neuordnung im Bankenbereich dienen soll. Das Unternehmen verhandele bereits über eine Lösung.

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Angriff von außen: 2005 wird die HypoVereinsbank vom italienischen Finanzkonzern Unicredit übernommen. Die Einigung von Unicredit-Chef Alessandro Profumo (l.) und dem damaligen HVB-Vorstandssprecher Dieter Rampl besiegelte die bis dato größte grenzüberschreitende Bankenfusion in Europa.

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Fusion im Norden: Nicht nur unter Geschäftsbanken, sondern auch unter Landesbanken tut sich was. Schon im Juni 2003 taten sich die Hamburgische Landesbank und die Landesbank Schleswig-Holstein zusammen. Es entstand die HSH Nordbank mit einer Bilanzsumme von gegenwärtig etwa 205 Milliarden Euro und rund 4800 Mitarbeitern.

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Starkes Stuttgart: 2005 übernahm die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP). Damit nicht genug, gegenwärtig ...

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... gliedern die Stuttgarter gerade die durch Fehlspekulationen angeschlagene Sachsen LB ein.

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Unterschrieben: Am 15. Juni 2007 setzten Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) und Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes ihre Unterschriften unter den Kaufvertrag, mit dem der Sparkassenverband die Landesbank Berlin erwarb. Der Preis für den 81 Prozent Anteil des Landes an der Bank lag bei 4,62 Milliarden Euro.

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