Webby Awards Preisträger in Bildern

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Flock: 2007 war das Jahr der sozialen Netzwerke - 2008 könnten sie alle zusammenfinden. Der Flock-Browser von Mozilla (Firefox, Thunderbird) geht einen ersten Schritt in diese Richtung. Flock sieht soziale Netzwerke wie Facebook, YouTube, Twitter oder Flickr als Informationsquelle, die es anzugraben gilt. Der soziale Browser bündelt diese Informationen – und soll dadurch ein ganz neues Interneterlebnis ermöglichen. Dafür gab es den Jury-Preis für "Soziale Netzwerke".
www.flock.com 

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The Onion: Mit täuschend echt gemachten Nachrichtenbeiträgen wie "Anonymer Philantrop spendet 200 menschliche Nieren" scherzte sich The Onion bitterböse ins Herz humorvoller Websurfer. Erstaunlich beim Satire-Angebot: Auch wenn sie dick auftragen, erscheinen viele Beiträge verblüffend echt. Einen bessere Kritik an einem Fernsehangebot voller Pseudonachrichten und aufgeblasener Glotzen-Menschen gibt es wohl kaum. Der Jury-Preis für "Humor" ging deshalb an The Onion.
www.theonion.com 

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Louis Vuitton: So hübsch all die aufwendigen Webseiten auch sein mögen, die einen Webby Award kassierten, so störend sind oft die Flash-Orgien. Langsam, unhandlich, effektheischend. Eine löbliche Ausnahme bildet Louis Vuittons "Core Values"-Kampagne, für die Promis ihre Stadt, ihre Welt präsentieren. Zwar auch nur eine Diashow mit Geräuschen, aber wenigstens atmosphärisch dicht serviert. Das Portal bekam den Jury-Preis für "Mode".
http://journeys.louisvuitton.com/ 

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LOLCats: Niedliche Katzenfotos, absurde Sprüche, möglichst viele Grammatikfehler - Nach diesem Schema hat ein arbeitsloser US-Programmierer binnen eines Jahres eine sehr lukrative Webseite aufgebaut - und die Websprache verändert. Mittlerweile dominiert das Katzen-Kauderwelsch etliche US-Blogs. Dafür gab's den Publikumspreis für "Humor" & "Seltsames".
http://icanhascheezburger.com/ 

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PostSecret: Wer hätte gedacht, dass die Idee eines Online-Beichtstuhls solche Wirkung zeigt? So viele Postkarten mit anonymen Lebensbeichten erreichten den Betreiber vom PostSecret-Blog, dass er daraus ein Buch machen konnte. Dabei hat er viele der an ihn eingeschickten Postkartenbeichten noch gar nicht auf seinem Blog veröffentlicht. So oder so: Eine atemberaubende, rührende Tauchfahrt in die Tiefsee der menschlichen Seele. Der Jury– und Publikumspreis "Kultur/Persönlich" ging an PostSecret.
http://postsecret.blogspot.com/ 

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Passive Agressive Notes: Manche Mordgelüste, Rachewut und starren Blicke vermag nur ein Notizzettel zu bändigen: vermeintlich! Die passiv-aggressiven Hinweise, die Mitbewohner, Anwohner, Parkplatzbesetzer – überhaupt alle Mitmenschen – auf kleinen Stücken Papier mit schöner Schrift hinterlassen, strotzen nur so vor langsam aufgestautem Hass, mühsam mit einem Kugelschreiber in Schönschrift gefroren. Natürlich gibt es ein Weblog, das diese wunderschönen Nachrichten zum Mitfreuen sammelt. Dafür gab's den Jury-Preis für "Seltsames".
http://www.passiveaggressivenotes.com/ 

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Webby-Ritual: Die Preisverleihung ist ein Ereignis für sich. Weil so viele Preisträger auf die Bühne rennen müssen, ist jeder angehalten, sich bei der Dankesrede kurz zu fassen. Pro Preisträger fünf Worte, das ist die Regel, da hält sich jeder dran – zumindest fast. Prince (im Bild) macht vor, wie es geht: "Everything you think is true." ".
Webby bei YouTube 

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