Hypo Real Estate Stationen der Krise

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7. November 2007: HRE-Vorstandschef Georg Funke (Foto) erklärt, sein Haus könne sich der US-Hypothekenkrise "nicht ganz entziehen", werde aber "gestärkt" daraus hervorgehen. Finanzvorstand Markus Fell sagt, er sehe das Thema auch in der Zukunft "extrem gelassen".

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15. Januar: Seit diesem Tag hat Finanzvorstand Fell (Foto) seine extreme Gelassenheit exklusiv für sich, denn die HRE muss überraschend 390 Millionen Euro auf ein US-Wertpapierportfolio abschreiben. Die Aktie der Bank bricht zeitweise um 35 Prozent ein. Funke kürzt die Dividende um zwei Drittel. Aktionärsvertreter sprechen von Vertrauensbruch und fordern seinen Rücktritt. Die Finanzaufsicht nimmt Ermittlungen auf.

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22. Februar: Finanzkreisen zufolge sieht sich die HRE-Spitze (Foto Zentrale in München) nach treuen Investoren um. Der Immobilienfinanzierer schaltet die US-Investmentbank J. P. Morgan ein.

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10. März: Vorstandschef Funke stellt in einem Mitarbeiterbrief die Jahresziele für 2008 infrage. Bis dato war die HRE von einem Gewinn vor Steuern von bis zu 1,2 Milliarden Euro ausgegangen. Die Aktie bricht erneut ein, verliert 13,5 Prozent an Wert und notiert noch bei 14,35 Euro.

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27. März: Die HRE rückt endgültig von ihren Geschäftszielen für das laufende Jahr ab. Die Bank legt zudem offen, dass 3,2 Milliarden Euro in hypothekenbesicherten Papieren liegen, bei denen Wertverluste möglich seien.

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16. April: Der US-Finanzinvestor J. C. Flowers kündigt an, zusammen mit zwei anderen Investoren knapp ein Viertel an der HRE kaufen zu wollen und macht den Aktionären ein entsprechendes Barangebot für 22,50 Euro je Anteilschein. Der Vorstand der Bank begrüßt die Offerte. Die HRE-Aktie legt rund 22 Prozent zu.

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