Gesundheit Die Risiken der Männer

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Risiko mangelnde Vorsorge: Nur jeder fünfte Mann nimmt alle zwei Jahre am Gesundheitscheck teil, die jährliche Krebsvorsorge besucht nur jeder vierte Mann. Deshalb werden ernste Krankheiten bei Männern oft später erkannt als bei Frauen. Die DAK hat 2008 in ihrem jährlichen Gesundheitsreport die Krankschreibungen von mehr als 2,6 Millionen Mitgliedern ausgewertet und speziell auf die Gesundheitsrisiken der Männer hin untersucht.

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Risiko Alkohol: An einer alkoholbedingten Lebererkrankung sterben doppelt so viele Männer wie Frauen. In der Altersgruppe der 40- bis 45-jährigen Männer ist das sogar die häufigste Todesursache.

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Risiko Stress: Zwischen 45 und 49 Jahren ist der Herzinfarkt die häufigste Todesursache bei Männern. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sorgen bei Männern für fast doppelt so viele Fehltage wie bei Frauen.

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Risiko Rauchen: Lungenkrebs ist die häufigste Todesursache bei Männern zwischen 50 und 75 Jahren

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Risiko Übergewicht: Zwar achten mehr als die Hälfte der in einer DAK-Studie befragten Männer auf Ernährung und Gesundheit - trotzdem sind viele Männer schlicht zu dick: Bis zum 30. Lebensjahr sind unter 30 Prozent der Männer übergewichtig, mit 59 Jahren hat aber mehr als jeder zweite Mann deutlich zu viel auf (oder unter) den Rippen

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Risiko Depression: Depressive Erkrankungen gelten immer noch als Frauenproblem - bei Männern werden sie oft nicht erkannt und demzufolge gar nicht oder unzureichend therapiert. Depressionen können sich bei Männern auch in Aggressionen äußern.

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Risiko Risikobereitschaft: Verletzungen verursachen bei Männern fast doppelt so viele Fehltage wie bei Frauen - sie arbeiten in körperlich riskanteren Berufen und sind im Sport weitaus draufgängerischer

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Risiko Ruhestand: Fehlender beruflicher Erfolg, Rollenkonflikte und Langeweile können bei Männern Symptome auslösen, die denen bei akutem Stress ähneln. Nach der Pensionierung fallen viele in ein tiefes Loch - und haben ein gegenüber Frauen dreimal so hohes Herzinfarktrisiko.

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