IT-Trends So verändert sich der IT-Markt

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These 1: "Apple wird seinen Marktanteil in den USA und Westeuropa bis 2011 verdoppeln." Das liegt Gartner zufolge zum einen an den Fehlern der restlichen Branche, zum anderen aber auch an dem Erfolg des Konzerns. Apple schlage seine Konkurrenten vor allem mit Produkten, die einfach und flexibel zu bedienen seien. Zudem bringe der Konzern regelmäßig und häufiger als alle anderen Innovationen auf den Markt und verbinde verschiedene Produkte, wie beispielsweise den iPod und den iMac.

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These 2: "Bis 2012 werden 50 Prozent aller Geschäftsreisenden ihre Notebooks zuhause lassen und dafür lieber kleinere, Internet-basierte Geräte nutzen." Gartner geht davon aus, dass neue mobile Taschengeräte auf den Markt kommen, die eine bessere Anbindung an Unternehmensanwendungen ermöglichen.

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These 3: "Bis 2012 wird 80 Prozent der kommerziellen Software Elemente der Open-Source-Technologie enthalten." Die Programme bieten Verkäufern und Nutzern Gartner zufolge die Möglichkeit, die Kosten zu senken und den Return on Investment zu steigern. Wer diese Entwicklung ignoriere, riskiere einen erheblichen Wettbewerbsnachteil.

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These 4: "Bis 2012 wird mindestens ein Drittel der Ausgaben für Unternehmensanwendungen auf Software as a Service (SaaS) basieren statt auf Produktlizenzen." Bei SaaS zahlen Nutzer nur noch für die Services, die sie auch tatsächlich nutzen. Vor allem die Förderung durch Softwareanbieter wie Oracle, SAP und Microsoft sowie durch IT-Konzerne wie Google und Amazon verhilft Saas den Analysten zufolge in den kommenden fünf Jahren zu einem enormen Wachstum.

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These 5: "Bis 2011 werden IT-Verantwortliche ihre Ausgaben für neue Anlagen reduzieren und stattdessen 40 Prozent ihrer IT-Infrastruktur als Service beziehen." Die hohen Internet-Bandbreiten ermöglichen laut Gartner schnelle Antwortzeiten, obwohl die Hardware an einem anderen Ort untergebracht ist. Dieser Trend könne die traditionelle Beschränkung auf einen Anbieter aufheben und die Kosten für einen Anbieterwechsel reduzieren.

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These 6: "Bis 2009 wird bei mehr als einem Drittel aller IT-Abteilungen mindestens ein ökologischer Aspekt unter den sechs wichtigsten Kaufkriterien für neue IT-Produkte sein." IT-Abteilungen werden den Analysten zufolge ihren Fokus dahingehend verschieben, dass sie ihre Provider nach ihren Maßnahmen zur Steigerung der Energie-Effizienz fragen.

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These 7: "Bis 2010 werden drei Viertel der Unternehmen den Energieverbrauch und CO2-Ausstoß als den entscheidenden Faktor beim Kauf von PC-Hardware ansehen." Die meisten Anbieter wissen über die Ökobilanz ihrer Produkte derzeit laut Gartner noch kaum Bescheid, was sich jedoch bald ändern wird.

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These 8: "Zulieferer großer internationaler Unternehmen werden bis 2010 ihr Umweltengagement unter Beweis stellen müssen, um als Zulieferer anerkannt zu bleiben." Bekannte Unternehmen werden den Experten zufolge den Vorstoß bei ökologischen Strategien und Initiativen machen. Dabei werde mehr unternommen als der Versuch, die CO2-Emissionen zu verringern und sich an regionale ökologische Bestimmungen zu halten. Timberland beispielsweise habe den "Green Index" eingeführt, eine ökologische Beurteilung der Schuhe und Stiefel des Unternehmens.

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These 9: "Bis 2010 werden die Vorlieben der Verbraucher über mehr als die Hälfte aller Software-, Hardware- und Servicekäufe entscheiden." Der Aufstieg des Internets und die Allgegenwärtigkeit der Browser-Schnittstellen hat die EDV laut Gartner zugänglich gemacht. Jeder treffe Entscheidungen über die Technologien für den privaten und geschäftlichen Bereich selbst. IT-Unternehmen sprächen deshalb die Belange der Nutzer an, indem sie sie in Risikoabschätzungen und Geschäftsstrategien mit einbeziehen.

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These 10: "Bis 2011 wird sich die Anzahl der 3D-Drucker in Privathaushalten und Unternehmen im Vergleich zu 2006 um das Hundertfache gesteigert haben." Mit dieser Technik könnten Nutzer eine Datei mit einem 3D-Design an den Drucker senden, der dann aus einem Block Harz das Design formt. Firmen können den Analysten zufolge so auf teure Modellbauer verzichten, Verbraucher könnten zum Beispiel Modelle ihrer Avatare herstellen, die sie online nutzen. Für 2008 sind bereits 3D-Drucker angekündigt, die unter 10.000 Dollar kosten sollen, was den Beginn einer langsamen Öffnung des Marktes für die private Nutzung bedeutet.

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