Neun Beispiele Wie sich der Handel wandelt

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Schlecker: Die Drogeriekette baut den Handel mit Medikamenten aus - angeboten werden auch Medikamente auf Rezept. Lieferant ist die niederländische Versandapotheke Vitlsana. Schlecker sind nicht die einstigen Discounter, die ihre Produktpalette deutlich erweitert haben ...

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Mehr Dienstleistungen: Der Discounter Tchibo verkauft neben Handyverträgen auch Kredite und Versicherungspolicen. Kunden, die sich einen Hauch von Luxus leisten wollen, können bei Tchibo außerdem Designtoaster oder edle Kaffeemaschinen erstehen. Es geht nicht mehr nur um Billigangebote, wie auch andere Handelsketten zeigen.

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Obi: Bei der Baumarktkette kann man Schrauben und Nägel kaufen, aber auch gleich noch einen Handwerker für die schwierigeren Fälle mieten. Branchenexperten sehen den Dienstleistungsbereich noch längst nicht ausgereizt.

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Aral: Den Großteil des Gewinns erzielt eine Tankstelle nicht mit dem Kraftstoffgeschäft, sondern mit Produkten aus dem Bistro. Finanzdienstleistungen (Geldautomaten) sowie Serviceangebote rund um das Auto kommen hinzu.

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Aldi: Auch Deutschlands bekanntester Billigheimer rüstet im Dienstleistungsbereich auf. Kunden von Aldi-Süd konnten im Sommer 2005 zum Beispiel Flugtickets der Linie DBA zum Preis von 49,99 Euro erstehen. Konkurrent Lidl hatte bereits vorgelegt.

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Lidl: Zum Preis von 49,90 Euro gab es zum Beispiel zwei Blankotickets der Deutschen Bahn. Aldi und Lidl testen nicht nur das Absatzpotenzial für Fahrkarten und Reisen, sondern sind auch im Handygeschäft aktiv. Dies könnte ein Testballon für weitere Dienstleistungen sein, die von den Discountern lediglich als Makler vermittelt werden.

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Norma: Die Supermarktkette hat 2005 zum Beispiel Mietwagen von Europcar zum Einsatz in verschiedenen Urlaubsländern angeboten. Mit Norma-Gutschein kostete ein Mietauto für eine Woche in Spanien 139 Euro. Ein sehr viel umfassenderes Angebot machte der Discounter Plus.

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Plus: Die Handelskette bot ein Komplettarrangement für Hochzeiten an - zum Kampfpreis. "Angebote für Dienstleistungen kosten keine Fläche, kommen aber den Bedürfnissen einer alternden Gesellschaft entgegen", meint der Handelsexperte Ulrich Eggert. Darauf hat auch die Textilwarenkette C&A reagiert ...

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... die zum Beispiel eine Banklizenz erworben hat und ihren Kunden somit Finanzdienstleistungen selbst anbieten kann. Auf neues Terrain hat sich auch Praktiker begeben ...

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... die Baumarktkette verleiht ihren Kunden nicht nur Geräte, sondern lockt sie auch mit Reiseangeboten in ferne Länder. Entscheidend sei das Vertrauen, so Eggert. Paradoxe Kunden leisteten sich gern etwas Besonderes, müssten aber davon überzeugt sein, dafür auch eine gute Leistung zum fairen Preis zu bekommen. Deutschlands Discounter dürften sich entsprechend wandeln.

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