Häusermärkte Bauboom ohne Ende?

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Südafrika: In den Schwellenländern entwickeln sich die Immobilienmärkte am rasantesten. Einige Märkte in Indien, China, Hongkong und Singapur gelten bereits als überhitzt. Für das Land am Kap verzeichnet der Economist-Index das höchste Wachstum der Hauspreise von 1997 bis 2007: plus 380 Prozent.

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Irland: Noch ist auf der grünen Insel viel Platz, doch nirgendwo wird so viel gebaut. Der Immobilienboom ist der stärkste in Europa, laut Morgan Stanley aber von der wirtschaftlichen Entwicklung gerechtfertigt, also nur zu einem geringen Teil spekulativ. Hauspreise 1997 bis 2007: plus 251 Prozent.

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Großbritannien: Auf der Insel wird das Platzen der Spekulationsblase schon lang erwartet. Millionen Familien könnten ihr Eigenheim verlieren, dafür hätten Käufer es leichter. Hauspreise 1997 bis 2007: plus 211 Prozent.

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Spanien: Seit Jahren geht der Trend zur Zweit- oder Drittwohnung. Besonders die Mittelmeerküste ist zubetoniert. Dort beginnen die Preise jedoch bereits nachzugeben, auch Ferienhäuser werden billiger. Hauspreise 1997 bis 2007: plus 189 Prozent.

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USA: Die Immobilienkrise in Amerika steht im Mittelpunkt, weil sie ihre Kreise durch die Finanzmärkte zieht. Die Preisblase ist beachtlich, aber längst nicht die größte. Hauspreise 1997 bis 2007: plus 103 Prozent, in zehn ausgewählten Städten plus 171 Prozent.

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Frankreich: Unsere westlichen Nachbarn haben einen stillen Immobilienboom hinter sich. Vor allem die wachsende Bevölkerung und zunehmende Einkommen erklären das Wachstum der Hauspreise 1997 bis 2007: plus 139 Prozent.

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Schweden: Das Angebot an neuem Wohnraum hat nicht mit der Nachfrage mitgehalten. Das trieb, neben der Spekulation, die Hauspreise 1997 bis 2007: plus 138 Prozent.

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Belgien: Auch hier erscheinen die Preise übertrieben. Fast die Hälfte des Preiswachstums führt Morgan Stanley auf Spekulation zurück. Hauspreise 1997 bis 2007: plus 131 Prozent.

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Dänemark: Ähnlich wie in Schweden ist das Angebot nicht mit der Nachfrage mitgewachsen. Außerdem befeuerten sinkende Zinsen den Markt. Dennoch bleibt ein hoher Anteil Spekulation. Hauspreise 1997 bis 2007: plus 121 Prozent.

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Italien: Trotz der Stagnation der italienischen Wirtschaft hat der Wert der Immobilien in den vergangenen Jahren zugelegt. Auch hier blieb die Bautätigkeit schwach. Hauspreise 1997 bis 2007: plus 98 Prozent.

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Deutschland: Nach dem kurzen Vereinigungsboom standen die Zeichen hier eher auf Abriss. Deutsche Häuser gelten jetzt als unterbewertet, ihr Preis liegt im europäischen Mittelfeld. Noch lässt der Aufschwung auf sich warten. Hauspreise 1996 bis 2006: minus 25 Prozent.

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Japan: In den späten 80er Jahren erlebte das Land die größte bisher bekannte Spekulationsblase. Von dem folgenden Crash hat Japan sich noch nicht völlig erholt. Hauspreise 1997 bis 2007: minus 32 Prozent.

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