Chronik der Skandale Peinliche Personalien beherrschen Infineon

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März 2000: Infineon-Chef Ulrich Schumacher bringt die Siemens-Tochter an die Börse und feiert einen furiosen Erfolg.

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August 2002: Max Dietrich Kley wird Aufsichtsratsvorsitzender des Münchener Chipkonzerns.

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März 2004: Schumacher muss seinen Posten räumen, Kley übernimmt kommissarisch die Leitung von Infineon. Bis heute beschäftigen die Umstände des Rauswurfs die Gerichte: Unter anderem bereiten Schumachers Anwälte eine neue Klage auf Auszahlung seiner vertraglichen Ansprüche vor.

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September 2004: Wolfgang Ziebart rückt an die Spitze von Infineon.

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Juli 2005: Andreas v. Zitzewitz verlässt den Vorstand. Er hat gestanden, im Zusammenhang mit Infineons Rennsportsponsoring bestochen worden zu sein, und wird später zu einer Geldund Bewährungsstrafe verurteilt. Ermittlungsverfahren wegen Bestechlichkeit laufen auch gegen Schumacher und seinen Ex-Kollegen Söhnke Mehrgardt.

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März 2006: Siemens verkauft seine letzten Infineon-Aktien. Weiterhin sitzt aber Siemens-Vorstand Klaus Wucherer im Infineon-Aufsichtsrat. Auch Johannes Feldmayer, der wegen Bestechungsvorwürfen seinen Vorstandsposten bei Siemens verlor, gehört dem Gremium an.

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August 2006: Infineon bringt seine Speichertochter Qimonda unter Führung des Ex-Infineon-Vorstands Kin Wah Loh an die Börse. Nur 14 Prozent der Anteile können platziert werden, der Ausgabekurs liegt unter Buchwert.

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Oktober 2006: Die deutsche Tochter des Handyherstellers BenQ meldet Insolvenz an. Mit der ehemaligen Mobilfunksparte von Siemens verliert Infineon einen seiner wichtigsten Kunden.

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Mai 2007: Rüdiger Günther wird neuer Finanzchef und stellvertretender Vorstandsvorsitzender.

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August 2007: Günther muss Infineon wieder verlassen. Sein Nachfolger wird sein Vorgänger: Peter Fischl.

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