US-Wirtschaft Nach der Orgie

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Häuserhype: Der Kern der aktuellen Probleme der US-Ökonomie liegt im Immobiliensektor. Egal, welchen Indikator man heranzieht: Noch nie waren Privathäuser so teuer wie heute. In Relation zum Mietniveau liegen die Preise um 60 Prozent über dem Durchschnitt der Jahre 1975 bis 2000. Nun haben die Häuserpreise landesweit zu sinken begonnen - erstmals in der US-Geschichte.

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Konsumrausch: Dank steigender Immobilienpreise und niedriger Zinsen haben die Amerikaner ihre Hypotheken aufgestockt und die Gelder verkonsumiert. Die Sparquote liegt heute bei unhaltbaren minus ein Prozent. Zum Vergleich: Die Franzosen sparen 12 Prozent, die Deutschen 10 Prozent, die Briten 5 Prozent ihrer Einkommen.

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Geldimport: Um die zu geringe Ersparnis auszugleichen, haben sich die Amerikaner im Ausland verschuldet. Das Defizit der Leistungsbilanz hat Rekordwerte erreicht.

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Strukturbruch: Parallel zur anstehenden Normalisierung der Immobilienmärkte und der privaten Finanzen müssen die USA eine Abschwächung des Potenzialwachstums meistern, insbesondere weil das Arbeitskräfteangebot wegen der Alterung der Gesellschaft langsamer wächst.

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Kernszenario: Den Abschwung in den USA wird die Weltwirtschaft zu spüren bekommen, wenn auch in geringerem Ausmaß als in früheren Jahrzehnten. Inzwischen gibt es mehrere Motoren der Entwicklung - Europa, vor allem aber große, dynamische Schwellenländer wie China -, die die globale Konjunktur robuster gegenüber US-Krisen machen.

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Bremswirkung: Dennoch macht sich eine Abschwächung in den USA direkt bemerkbar, gerade in offenen Volkswirtschaften wie der deutschen. Aber nach Berechnungen von Morgan Stanley bringt ein Rückgang der US-Importe Europa nicht in die Nähe einer Rezession.

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Starke Firmen: Gegen die Kreditkrise der vergangenen Monate sind deutsche Unternehmen vergleichsweise immun. Sie sind so finanzstark, dass sie fast ihre gesamten Investitionen aus eigenen Mitteln finanzieren könnten.

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