Siemens Der verjüngte Vorstand

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Vorstandsvorsitz: An der Spitze des Konzerns steht weiterhin Peter Löscher. Der Österreicher hatte Anfang Juli die Nachfolge von Klaus Kleinfeld angetreten, der im Zuge der Schmiergeldaffäre seinen Hut nehmen musste. Löscher war zuvor beim US-Pharmakonzern Merck tätig.

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Industrie (rund 40 Millionen Euro Umsatz): Das größte Arbeitsgebiet bei Siemens soll in Zukunft Heinrich Hiesinger verantworten. Der 47-Jährige war zuletzt im obersten Führungsgremium für die Gebäudetechniksparte Building Technologies zuständig.

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Energie (rund 20 Milliarden Euro Umsatz): Dieses Kernressort leitet künftig Wolfgang Dehen. Die Berufung des 53-Jährigen in den Vorstand gilt als Überraschung. Denn bislang fehlt ihm die Erfahrung im Energiesektor. Allerdings hat Dehen sich bei der Autozuliefersparte VDO, die Siemens inzwischen an Continental verkauft hat, als erfolgreicher Sanierer profiliert.

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Medizintechnik (rund 10 Milliarden Euro Umsatz): Weiterhin wird diese Sparte von Erich Reinhardt geführt. Mit 61 Jahren gehört er zu den Oldies im Konzernvorstand.

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Personal: Die Verantwortung für 470.000 Siemens-Mitarbeiter übernimmt Siegfried Russwurm. Der 44-Jährige war bisher Bereichsvorstand in der Siemens-Medizintechnik.

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Compliance: Seit 1. Oktober ist Peter Solmssen bereits Antikorruptionsbeauftragter bei Siemens. Zuvor wirkte der 52-Jährige als Chefjustiziar in der Medizintechniksparte des US-Konkurrenten General Electric.

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Finanzen: Alter und neuer Finanzchef ist der 50-jährige Joe Kaeser. Der gebürtige Bayer arbeitet bereits seit 1980 bei Siemens. Das Finanzressort übernahm er im Mai 2006.

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Technologie: Auch die Leitung des Forschungsressorts verändert sich nicht. Der 52-jährige Physiker Hermann Requardt bleibt auf seinem Posten.