WestLB-Krise Hoffnungsträger, Sitzenbleiber, Abgänger

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Der neue Chef - Alexander Stuhlmann, 59: Der Troubleshooter, der vor neun Monaten als Chef der HSH-Nordbank zurücktrat, geht davon aus, dass seine Arbeit für die WestLB ein Jahr in Anspruch nehmen wird.

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Ende Juli abberufen abberufen - Thomas Fischer, 59: Der promovierte Volkswirt kam 2004 zur WestLB, nachdem er zuvor bei der Deutschen Bank im Rennen um die Nachfolge von Rolf-E. Breuer gegen Josef Ackermann den Kürzeren gezogen hatte.

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Im Amt - Norbert Emmerich, 56: Fischers Stellvertreter im WestLB-Vorstand hat dem Vernehmen nach gewackelt. Er verantwortet das Sparkassen- und Kommunalgeschäft der WestLB. Obwohl Emmerich in Vertretung Fischers jene AR-Sitzung leitete, die den von der Finanzaufsicht BaFin beauftragten Prüfer besonders aufstieß, darf er im Amt bleiben.

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Ende Juli abberufen - Matthijs van den Adel, 62: Als Chief Risk Officer der WestLB war der Niederländer nach einem offenbar schwere Fehler ausweisenden BaFin-Bericht nicht zu halten.

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Seit 13. September im Amt: Wolfgang Nickels wurde zum neuen Risikomanager berufen. Der 50-Jährige übernimmt diese Aufgabe von Finanzchef Hans-Jürgen Niehaus, der dieses Ressort Ende Juli vorübergehend zusätzlich betreut hatte.

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Im Amt - Hans-Jürgen Niehaus, 49: Der Finanzchef wechselte Ende 2004 von der HypoVereinsbank zur WestLB.

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Im Amt - Werner Taiber, 45: Der Eigenhandel, dessen Fehlspekulationen nun zur Belastungsprobe für den gesamten WestLB-Vorstand wurden, untersteht seinem Ressort. Der Aufsichtsrat bestätigte ihn jedoch im Amt und sprach von einem "handlungsfähigen Vorstand", der derzeit mit vier Personen besetzt ist.

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