Deutsche Telekom Wo Obermann sparen will

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T-Com: Rund 50.000 T-Com-Mitarbeiter wurden zum 1. Juli in ein Konstrukt namens T-Service ausgelagert. An der Gründung der neuen Tochtergesellschaft war der erste Arbeitskampf in der Geschichte der Deutschen Telekom entflammt, der erst nach Wochen beigelegt werden konnte. Das Verhältnis zwischen Vorstand und Arbeitnehmern gilt seither als belastet.

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Callcenter: Zum 1. September sollen rund 2500 Mitarbeiter der sogenannten Kundenniederlassung Spezial an die Telekom-Tochter Vivento Customer Services (VCS)abgegeben werden. Für die betroffenen Mitarbeiter bedeutet das mehr Arbeit für weniger Gehalt. Nach und nach verkauft VCS übernommene Callcenter.

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Vivento: Die konzerneigene Beschäftigungsgesellschaft soll bereits im kommenden Jahr abgewickelt werden. 13.500 Angestellte sind davon betroffen.

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Konzernzentrale: Der neue Personalvorstand Thomas Sattelberger will sein eigenes Ressort bei den Umbauarbeiten nicht aussparen. Angeblich soll rund ein Drittel der 6500 Stellen gestrichen werden. Zugleich betonte Sattelberger in einem Interview mit der "Welt": "Die Treppe wird von oben nach unten geputzt." Weitere Einschnitte sind also zu erwarten.

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T-Systems: Auf die rund 56.000 Mitarbeiter des Geschäftskundenbereichs kommen weit reichende Veränderungen zu. Teile wie die Funktürme und der TV- Dienstleister Media & Broadcast mit zusammen rund 4000 Mitarbeitern stehen zum Verkauf. Weitere 18.000 Programmierer und IT-Spezialisten von T-Systems sollen in eine Partnerschaft eingebracht werden. Mit wem, ist noch offen. Die Gewerkschaft Verdi hat bereits Widerstand angekündigt. Den Rest der Sparte will die Telekom-Führung zu einer Einheit zusammenschmieden. Bislang ist T-Systems getrennt in den Bereich Enterprise Services (internationale Großkunden) und den Bereich Business Services (Mittelstand und deutsche Großkunden).

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Breitbandnetz: Schritt für Schritt stellt die Telekom ihr analoges Festnetz auf das Internet-Protokoll (IP) um. Dadurch wird das Telefonnetz effizienter - und wartungsärmer. Tausende von Fernmeldetechniker könnten schon in ein paar Jahren nicht mehr gebraucht werden. manager-magazin.de mit Material von dpa-afx

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