Immobilienfonds Deutsches Geld auf Weltreise

1 / 9

New York City im Sonnenuntergang: Die ersten Immobilien, die mit deutschen Anlegergeldern im Ausland erworben wurden, standen laut Marktanalyst Stefan Loipfinger in den USA. 1993 fiel der Startschuss. Das Investitionsvolumen betrug seinerzeit noch bescheidene 200 Millionen Euro. 2006 lag es bei 2,55 Milliarden Euro.

Foto: REUTERS
2 / 9

Amsterdam im Sommer: Mitte der 90er Jahre begannen die Fonds auch Büro- und Einzelhandelsobjekte in den Niederlanden zu kaufen. Zurzeit kommen nur wenige neue Holland-Fonds auf den Markt. Stattdessen wurden von den Emittenten MPC, HCI und Wölbern vor einigen Monaten im großen Stil Objekte verkauft und Fonds aufgelöst.

Foto: Amsterdam Tourismus/DDP
3 / 9

Schloss Schönbrunn in Wien: Ende der 90er Jahre rückte vorübergehend Österreich in den Fokus der Anlagebranche. Zu Hochzeiten schickten die Anleger Eigenkapital in Höhe von bis zu 350 Millionen Euro pro Jahr in die Alpenrepublik. Steueränderungen haben diesen Fluss jedoch inzwischen weitgehend versiegen lassen.

Foto: DDP
4 / 9

Die Warschauer Neustadt: Anfang des neuen Jahrtausends wendete die Beteiligungsbranche ihren Blick gen Osten. Polen, Ungarn und Tschechien lockten mit dynamischem Wachstum und hohen Renditen an den Immobilienmärkten.

Foto: DDP
5 / 9

Budapest bei Nacht: Inzwischen hat das Interesse an Osteuropa-Fonds wieder etwas nachgelassen. Der Grund: Auch dort hat das Investoreninteresse die Preise getrieben. Die Renditen liegen gegenwärtig nur noch geringfügig über dem westeuropäischen Niveau.

Foto: Ungarisches Tourismusamt/DDP
6 / 9

Bürogebäude "Gurke" in der City von London: 2004 begann der Hype der Großbritannien-Fonds. Insgesamt vertrauten die Deutschen den Initiatoren seitdem rund 1,41 Milliarden Euro für Investitionen jenseits des Ärmelkanals an.

Foto: DPA
7 / 9

Die "Palm Jumeirah" in Dubai: Das rasante Wachstum des Landes wirkt auch auf deutsches Geld anziehend. Die Emissionshäuser, die Beteiligungen am Golf anbieten, sind jedoch durchweg unerfahren, die Seriosität der Offerten muss zum Teil angezweifelt werden.

Foto: DPA
8 / 9

Die Oper von Sydney: Gegenwärtig steht Australien im Zentrum des Interesses am Beteiligungsmarkt. Ein solides Wirtschaftswachstum sowie stabile Rahmenbedingungen sprechen für das Land. Allerdings wachsen auch dort die Renditebäume nicht in den Himmel.

Foto: DPA
9 / 9

Karneval in Rio: Künftig sollen Immobilienfonds auch in Schwellenländern wie China, Indien und Brasilien investieren. Damit verlässt die Branche endgültig die geordneten Bahnen, in denen sie sich bisher bewegte. Ein riskantes Unterfangen für die Anleger.

Foto: DPA
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.