Teure Pflaster Die reifsten Märkte für Büroimmobilien

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Boom und Flaute: Weltweit steigen die Mieten, doch mit sehr unterschiedlichem Tempo. Die Positionen auf der Immobilienuhr verraten, in welchem Stadium sich die Märkte befinden. Während die Mieten in Frankfurt vor kurzem noch fielen, steht Hongkong kurz vor dem Höhepunkt der Büromietenrally.

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Frankfurt am Main: In der deutschen Finanzmetropole beginnt der Boom erst. Noch stehen 14,7 Prozent der Büros leer, mehr als in den zehn anderen untersuchten Städten. Die Mieten erscheinen im Vergleich der Weltstädte bescheiden. Der Spitzenwert liegt bei 567 Dollar je Quadratmeter im Jahr. Büromieter werden es am Main in den kommenden Jahren schwerer haben. Sehr gut sind dafür die Aussichten der Immobilienbesitzer auf Wertsteigerung.

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Mexiko-Stadt: In der mexikanischen Hauptstadt entwickelt sich der Markt bisher wenig dynamisch. Obwohl die Leerstandsquote seit 2003 von 21 auf 6 Prozent gefallen ist, stagnieren die Mieten. Heute wie damals ist Mexiko die günstigste der elf untersuchten Bürometropolen, niemand zahlt mehr als 250 Dollar für einen Quadratmeter. Aber die Immobilienuhr zeigt ja auch erst sieben...

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Paris: Frankreichs Metropole gehört seit langem zu den teuersten Pflastern der Erde. Die Mieten steigen aber nicht so schnell wie anderswo. Hongkong, Moskau und Delhi haben Paris in den vergangenen Jahren überholt. Entwarnung gibt es für Büromieter trotzdem nicht. Die Immobilienexperten von Jones Lang LaSalle sehen immer noch Potenzial für schnelleres Mietwachstum.

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London: Die britische Hauptstadt trägt den Titel der teuersten Stadt der Welt - je nach Sichtweise ein Ehrenzeichen oder ein Schandmal. Der Finanzboom in der City hat die Spitzenmiete auf 2376 Dollar im Jahr getrieben, 39 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Der Abstand zum Rest der Welt dürfte sich noch vergrößern, wenn auch nicht mehr lang.

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Delhi: In der nordindischen Boomtown wird es eng. Innerhalb von nur drei Jahren fiel die Leerstandsquote von 46,4 auf 0 Prozent. Kein Wunder, dass die Preise sich in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppelten. Inzwischen kostet ein Quadratmeter Büro im Jahr bis zu 1135 Dollar - mehr als in Paris, Tokio oder New York.

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New York: In Midtown Manhattan nehmen die Leerstände inzwischen wieder deutlich zu, bleiben aber mit 7,3 Prozent moderat. Die Mieten dürften in Zukunft etwas langsamer steigen. Der Büromarkt hat keine Exzesse wie der US-Wohnimmobilienmarkt erlebt. Dort hat sich seit 2000 eine Preisblase gebildet, deren Platzen jetzt für ausfallende Hypothekenkredite und unsichere Märkte sorgt.

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Singapur: Wie in allen asiatischen Metropolen steht in dem Stadtstaat kaum noch ein Büro leer. Die Mieten steigen ähnlich atemberaubend schnell wie in Delhi. Die Immobilienuhr steht auf Neun. Das heißt, von nun an wachsen die Mieten wieder langsamer. Singapur bleibt aber ein wertvoller Standort. Bauland ist auf der Insel kaum noch zu finden.

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Tokio: Der größte Ballungsraum der Welt ist für enge Häuser und hohe Mieten bekannt. Auch hier sind die Büromieten geradezu explodiert. Seit 2006 hat sich das Wachstum immerhin etwas abgeschwächt. Wer jetzt in Büroimmobilien investiert, kann noch auf leicht steigende Mieteinnahmen hoffen.

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Shanghai: Gemessen am beeindruckenden Wachstum der chinesischen Wirtschaft und den Bildern der Boomtown im Osten erscheint die Spitzenmiete von 617 Dollar je Quadratmeter bescheiden. Doch China ist immer noch ein armes Land. Mit dem enormen neuen Angebot an neuen Bürohäusern hält das Wachstum der Nachfrage nicht mehr Schritt.

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Moskau: Im Bauprojekt Moskwa City entsteht das höchste Bürogebäude Europas, der 448 Meter hohe Föderationsturm. Der geplante Russlandturm soll sogar 612 Meter in den Himmel wachsen. Möglicherweise kommen die ehrgeizigen Vorhaben zu spät, denn der Immobilienboom in der russischen Hauptstadt neigt sich bereits seinem Ende zu.

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Hongkong: Das südchinesische Finanzzentrum ist der reifste Markt für Büroimmobilien. Die Experten von Jones Lang LaSalle stellen die Stadt in der Immobilienuhr auf kurz vor Zwölf. Die Jahresmieten, die den asiatischen Spitzenwert von 1359 Dollar je Quadratmeter erreichen, dürften demnach bald wieder sinken.

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