Verklagen & Co. Die Trickkiste der Manager

1 / 5

Kleinfelds Weg: Mediales Dauerfeuer

Der ehemalige Siemens-Chef Klaus Kleinfeld kämpfte mit aller Gewalt um seinen Job. Gemeinsam mit seinem Kommunikationschef Janos Gönczöl inszenierte der Manager ein mediales Dauerfeuer, um sich öffentlich gut in Szene zu setzen. Der Effekt: Er verstärkte damit nur den Unwillen der Aufsichtsräte gegen ihn - zumal er unter Generalverdacht geriet, Interna zu lancieren.

Foto: DDP
2 / 5

Mehdorns Mittel: Boykottieren

Bahn-Chef Hartmut Mehdorn lässt ihm nicht genehme Medien wirtschaftlichen Druck spüren. So hat er manager magazin und "Capital" aus seinen Werbekampagnen so gut wie ausgelistet. An dem Tenor der Berichterstattung hat das nichts geändert.

Foto: DPA
3 / 5

Piëchs Gegenangriff: Verklagen

Deutschlands gewaltigster Automobilfürst aller Zeiten (VW, Porsche, MAN) prozessiert auch um Details. So ficht er mit der "Wirtschaftswoche" einen umfangreichen Rechtsstreit aus, unter anderem über das Motiv seiner Krawatte.

Foto: DPA
4 / 5

v. Grünbergs Trick: Verharmlosen

Hubertus v. Grünberg, Conti-Aufsichtsratschef, scheut meist die Medien. Doch als ihn manager magazin zu seiner dubiosen Rolle bei einem Conti-Übernahmeversuch befragte, gab er eilig dem "Focus" ein Interview. Tenor: alles kein Problem.

Foto: DPA
5 / 5

Ackermanns Art: Weichkochen

Wer den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, Josef Ackermann, kritisiert, muss damit rechnen, als Medium non gratum behandelt zu werden. Das heißt: keine Gesprächstermine und keine Anzeigen. Und das über lange Jahre.

Foto: AP
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.