Angriffslustig Von China in die Welt

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Huawei: Der Telekomausrüster ist unbestrittten einer der Stars unter den chinesischen Unternehmen. Über die Hälfte des Huawei-Umsatzes von rund elf Milliarden US-Dollar wird mittlerweile im Ausland erzielt. Jeder zweite der 44.000 Angestellten arbeitet in der Forschung und Entwicklung. Zu den Kunden zählen bereits über die Hälfte der weltweit 50 größten Telekomkonzerne.

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Haier: 1984 mit nur einem Kühlschrankmodell gestartet ist Haier heute einer der weltweit größten Produzenten von Haushaltsgeräten. In über 100 Ländern wird die von 50.000 Mitarbeitern und 240 Tochtergesellschaften gefertigte "Weiße Ware" mittlerweile vertrieben. Für 2007 erwartet Haier einen Umsatz von 15 Milliarden Dollar. Knapp ein Viertel davon wird bereits im Ausland erzielt.

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Lenovo: 1984 gegründet wurde Lenovo mit der Übernahme der PC-Sparte von IBM vor gut zwei Jahren schlagartig bekannt. 19.000 Mitarbeiter sorgen aktuell für einen Umsatz von rund 13 Milliarden Dollar. Der Auslandsanteil liegt bei 65 Prozent.

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ZTE: Mit einem Durchschnittsalter von 30 hat der Telekomausrüster ZTE eine der jüngsten Belegschaften überhaupt. Im Gegensatz zum lokalen Konkurrenten Huawei ist der 30.000-Mitarbeiter-Konzern an der Börse gelistet.

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Galanz: Der 20.000-Mitarbeiter-Konzern ist der weltgrößte Produzent von Mikrowellengeräten. Eine Position, die Galanz nun auch bei Klimaanlagen anstrebt.

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Suntech Power: Chinas größter Hersteller von Solarzellen und -modulen hat eindeutig internationale Ambitionen. 80 Prozent der Produkte des seit 2005 an der Nyse gelisteten Unternehmens gehen nach Europa, ein Großteil davon nach Deutschland.

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Tsingtao: Anfang des 20. Jahrhunderts von deutschen Siedlern gegründet ist Tsingtao heute die größte Brauerei Chinas und der neuntgrößte Bierproduzent der Welt. Noch macht der Auslandsanteil mit 38 Millionen US-Dollar nur 2,6 Prozent vom Gesamtumsatz aus.

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China International Marine Containers: Das Kerngeschäft von CIMC ist die Produktion von Containern. CIMC hat über 50 Tochtergesellschaften und beschäftigt rund 50.000 Mitarbeiter.

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Bank of China: Die BOC gehört zu den vier großen chinesischen Geschäftsbanken in mehrheitlichem Staatsbesitz. Knapp ein Drittel der Aktien befindet sich im Freefloat. Die größten strategischen Investoren sind die Royal Bank of Scotland und die Investmentgesellschaft des Stadtstaates Singapur, die jeweils rund 10 Prozent der BOC-Aktien halten. Die Schweizer UBS kündigte jüngst an, rund 500 Millionen US-Dollar in eine Kooperation mit BOC zu investieren.

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Zhenhua Port Machinery Corp. (ZPMC): Seit Anfang Juni kennen zumindest viele Hamburger den Namen Zhenhua. Erreichte doch vor einigen Wochen das Spezialschiff "Zhenhua 20" die Elbmetropole, um gleich fünf neue Containerbrücken - Gesamtgewicht 9000 Tonnen - aus dem Hause ZPMC anzuliefern. Die in 2006 erzielten Auslandserlöse von knapp 1,8 Milliarden Dollar machten rund 84 Prozent des Konzernumsatzes aus.

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Baosteel: Chinas größter Stahlproduzent hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2010 zu den drei größten Stahlkonzernen der Welt zu gehören. Zurzeit hat das in Shanghai sitzende Unternehmen eine Jahresproduktion von 20 Millionen Tonnen.

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Petrochina: Chinas größter Ölkonzern ist gleichzeitig auch eines der größten Unternehmen des Landes. Bei der Tochter der staatlichen China National Petroleum Corp. hat auch Börsenlegende Warren Buffett investiert.

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China National Offshore Oil Corporation's Limited: Die Aktien der Tochter des Staatskonzerns CNOOC sind in New York und Hongkong gelistet. Der Öl- und Gasförderer scheiterte 2005 mit einem 18,5-Milliarden-Dollar-Gebot für den US-Konkurrenten Unocal.

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Air China: Die offizielle Partner-Airline für die Olympischen Spiele 2008 in Peking darf als einzige Fluglinie unter chinesischer Flagge fliegen. Mit drei Milliarden Dollar erzielte Air China bereits gut die Hälfte ihrer Umsätze im Ausland. Das an den Börsen Hongkong und London gelistete Unternehmen beschäftigt rund 23.000 Mitarbeiter.

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Sinotrans: Am größten chinesischen Logistikdienstleister ist die Deutsche Post mit 5 Prozent beteiligt. 2006 machte Sinotrans einen Auslandsumsatz von 4,1 Milliarden Dollar.

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Chery: Der 1997 in Wuhu gegründete Autobauer exportierte zuletzt rund ein Sechstel seiner Jahresproduktion von gut 305.000 Fahrzeugen ins Ausland. Damit entfällt rund die Hälfte der Autoexporte chinesischer Hersteller auf den 13.000-Mitarbeiter-Konzern.

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BYD: Der Batteriehersteller und Autozulieferer beschäftigt weltweit rund 40.000 Mitarbeiter. BYD ist weltweit die Nummer zwei bei wiederaufladbaren Batterien.

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SAIC Motor: Der chinesische Partner von General Motors und Volkswagen sorgte Ende vergangenen Jahres für Aufsehen, als auf der Automesse in Peking erstmals der auf Basis des alten Rover 75 produzierte Roewe 750 präsentiert wurde.

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