Blackstone Horrende Ausschüttungen an die Topmanager

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Stephen Schwarzman: Der CEO und Chairman der Blackstone Group hat im Geschäftsjahr 2006 389,3 Milliomen Dollar an Barausschüttungen erhalten. Durch den Börsengang der Private-Equity-Gesellschaft wird der Mitbegründer bis zu 677,2 Millionen Dollar einnehmen, wird aber einen Anteil von rund 24 Prozent behalten. Dieser hat einen Wert von mehr als sieben Milliarden Dollar.

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Peter Peterson: Der Mitbegründer von Blackstone fungiert als Senior Chairman von Blackstone. Er durfte sich über ein Jahressalär von 212,9 Millionen Dollar freuen. Im Jahr 2008 will der 80-Jährige abtreten - seine Kompetenzen sollen auf Schwarzman übertragen werden. Peterson verkauft einen Großteil seiner Blackstone-Beteiligung und wird damit rund 1,88 Milliarden Dollar erlösen.

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Hamilton E. James: Der designierte Nachfolger von Blackstone-Chef Schwarzman verdiente im Jahr 2006 97,3 Millionen Dollar - immerhin sieben mal so viel wie Deutschbanker Josef Ackermann. James ist President und Chief Operating Officer (COO) der Blackstone Group. Bis zu 188,5 Millionen Euro wird James durch den Börsengang einnehmen und gleichzeitig einen Anteil von knapp 5 Prozent behalten.

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J. Tomilson Hill: Der ehemalige Co-CEO der US-Investmentbank Lehman Brothers verdiente bei Blackstone zuletzt 45,6 Millionen Dollar. Dort fungiert Hill als stellvertretender Chairman. Der Börsengang wird ihm 22,1 Millionen Dollar einbringen, künftig soll er 1,6 Prozent am Unternehmen halten.

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Michael A. Puglisi: 1994 trat der heutige Finanzchef ins Unternehmen ein. Blackstone zahlte dem 56-Jährigen im vergangenen Jahr 17,4 Millionen Dollar. Damit ist Puglisi der Geringverdiener im Blackstone-Topmanagement. Sein Salär lag aber immer noch doppelt so hoch wie beispielsweise das des Linde-Chefs Wolfgang Reitzle. Am Börsengang verdient Puglisi etwa 13,4 Millionen Dollar. Sein Anteil an Blackstone wird künftig bei 0,7 Prozent liegen.