Große Namen Die Deals und Kontakte von Blackstone

1 / 11

China: Die Volksrepublik will ihre gewaltigen Devisenreserven renditeträchtiger Anlegen als in US-Staatsanleihen. Ein erster Schritt der neuen staatlichen Investmentgesellschaft ist eine 10-prozentige Beteiligung an Blackstone im Zuge des Börsengangs. Dafür erhoffen sich die Finanzinvestoren einen besseren Zugang auf den chinesischen Markt. Die Chinesen verzichten auf Stimmrechte.

Foto: AP
2 / 11

Deutsche Telekom: Der Einstieg im April 2006 sorgte für das größte Aufsehen in Deutschland. Ungewöhnlich für einen Private-Equity-Deal, begnügte sich Blackstone mit einem Anteil von 4,6 Prozent. Dennoch lesen die Gewerkschaften im härteren Kurs des neuen Chefs René Obermann die "Handschrift" von Blackstone.

Foto: Getty Images
3 / 11

Gerresheimer: Die Düsseldorfer Glashütte geht, nach zwei Jahren Blackstone zum Pharmazulieferer gewandelt, im Juni an die Börse. Mit etwa einer Milliarde Euro könnte es der größte Börsengang in diesem Jahr werden, wenngleich die Firma weiter rote Zahlen schreibt. Blackstone dürfte mindestens 600 Prozent Gewinn verbuchen.

4 / 11

Celanese: Der Buy-out des Chemiekonzerns, zu dem auch die Ruhrchemie und Teile der alten Hoechst AG gehören, gilt als der bislang erfolgreichste in Europa. Blackstones Gewinn aus dem dreijährigen Engagement wird auf 3,7 Milliarden Euro geschätzt, bei einem Eigenkapitaleinsatz von rund 600 Millionen. Inzwischen hat Blackstone alle Anteile an der Börse verkauft.

Foto: DPA
5 / 11

Klöckner Pentaplast: Der rheinland-pfälzische Folienhersteller ist die jüngste Beteiligung von Blackstone. Dafür bekommt der britische Finanzinvestor Cinven, der wenig Ertrag aus der ehemaligen Klöckner-Sparte ziehen konnte, 1,3 Milliarden Euro.

Foto: DPA
6 / 11

Sulo: Die Nummer zwei der deutschen Müllbranche geht für rund 1,6 Milliarden Euro an den französischen Wasserkonzern Veolia. Blackstone und Partner Apax hatten vor drei Jahren 500 Millionen Euro für den Einstieg gezahlt.

Foto: Sulo
7 / 11

Merlin Entertainment: Dem Unterhaltungskonzern im Besitz von Blackstone gehören etliche Vergnüngszentren wie Legoland, inzwischen auch das berühmte Wachsfigurenkabinett Tussaud's.

Foto: DPA
8 / 11

Frankfurter Messe: Auf dem Gelände besitzt Blackstone den Bürokomplex IBC. Den hatte die Deutsche Bank einst bauen lassen, aber nicht genutzt und günstig an Blackstone verkauft. Im Sommer zieht sie selbst als Mieterin ein, weil die Bankzentrale zwei Jahre lang renoviert werden muss. Extras wie ein Sonderaufzug für Bankchef Josef Ackermann werden den Wert des Investments erhöhen.

Foto: Messe Frankfurt GmbH
9 / 11

Berater: Der ehemalige Telekom-Vorstandschef Ron Sommer zieht noch immer Fäden im Konzern. Er berät Blackstone ebenso wie den russischen Investor Sistema.

Foto: DPA
10 / 11

Partner: Chairman Peter Peterson (80, l.) und CEO Stephen Schwarzman (60, r.) gründeten 1985 mit einem Startkapital von 400.000 Dollar und vier Angestellten Blackstone. Die beiden hatten sich bei der Investmentbank Lehman Brothers kennen gelernt. Peterson war zuvor Handelsminister unter US-Präsident Richard Nixon.

11 / 11

Mitbewohner: US-Präsident George Bush teilte sich mit Schwarzman in der Zeit als College-Studenten ein Zimmer im Wohnheim. Blackstone hebt persönliche Kontakte in die Politik weniger hervor als Wettbewerber wie Cerberus oder Goldman Sachs. Dennoch wird über eine politische Karriere Schwarzmans nach einem möglichen Ausstieg bei Blackstone spekuliert.

Foto: REUTERS
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.