Ratgeber Sieben Tipps für den Kauf

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Tipp 1 - Wie viele Pixel braucht eine Kamera? Für Bilder im Format 10 mal 15 Zentimeter genügen zwei Megapixel. Das reicht aus, wenn Sie keine größeren Fotos drucken oder im Fachhandel ausbelichten lassen möchten und auf Vergrößerungen keinen Wert legen. Fürs DIN-A4-Format genügen vier Megapixel. Bedenken Sie: Insbesondere bei Billigkameras führt eine höhere Pixelzahl zu vermehrtem Rauschen. Dann wirken flächige Bildstellen unsauber. "Echte" vier Megapixel sind allemal besser als acht einer Billigkamera vom Lebensmitteldiscounter.

Foto: Canon
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Tipp 2 - Ist der Autofokus besser als der manuelle? Vorteil des Autofokus: Sie müssen nur zielen und auslösen. Nachteil: Weil das Scharfstellen erst beim Auslösen der Kamera beginnt, führt das insbesondere bei Zooms mit großem Zoomfaktor zu längeren, manchmal ärgerlichen Auslöseverzögerungen. Wenn Sie vor dem Auslösen (vielleicht sogar manuell) scharf stellen, haben Sie diese Verzögerung nicht.

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Tipp 3- Spiegelreflex- oder Kompaktkamera? Eigentlich gilt hier das gleiche, wie früher bei Analogkameras. Spiegelreflexkameras (SLR) sind etwas für ambitionierte Hobbyfotgrafen oder gar Profis. Objektive mit Festbrennweiten bringen eine bessere Bildqualität. Wer also bereits mehrere solcher Wechselobjektive besitzt, für den kann eine digitale SLR eine gute Wahl sein. Doch Vorsicht: Oft lassen sich alte Objektive nur eingeschränkt verwenden. Wer dagegen nur ein Objektiv mit großem Zoombereich nutzen möchte, fährt mit einer Kompakten besser.

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Tipp 4 - Beeinflusst die Speicherkarte die Kamerawahl? Eigentlich nicht. Es ist letztlich egal, ob eine Digitalkamera Bilder auf Compact Flash (CF), Memory Stick (MS), Secure Digital (SD), xD (eXtreme Digital Picture Card) oder anderen Karten speichert. Dass die Karten die Bilddaten unterschiedlich schnell verarbeiten, ist nicht so wichtig. Was eher eine Rolle spielt, ist der Preis: Eine 1024-Megabyte-CF-Karte bekommen Sie schon ab 20 Euro, ein gleich großer Memory Stick kostet dagegen mindestens 30 Euro.

Foto: obs/Nikon
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Tipp 5 - Wie groß soll die Speicherkarte sein? Die Erfahrung aus den Tests besagt: Auf eine 128-Megabyte-Karte passen rund 100 Fotos in guter Qualität (JPEG), auf größere Karten entsprechend mehr. Doch Achtung bei älteren Digitalkameras: Während 256 Megabyte noch von den meisten Apparaten klaglos verwendet werden können, sieht es bei größeren Karten mit 512 und mehr Megabyte oft schlecht aus. Das sollte aber im Handbuch Ihrer Kamera stehen. In manchen Fällen hilft auch eine Aktualisierung der Kamera-Firmware.

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Tipp 6 - Ist der optische Sucher noch erforderlich? Der herkömmliche Sucher zum Durchsehen hat einen großen Vorteil, wenn die Sonne scheint und den Monitor überstrahlt. Auf der anderen Seite zeigen die Tests immer wieder: Bei Kompaktkameras stimmt der Sucherausschnitt nicht mit dem tatsächlichen Bild überein. Bis zu einem Drittel liegt er daneben. Und für Nahaufnahmen (Makro) ist der Sucher gar nicht zu gebrauchen. Elektronische Sucher (LCD) oder Spiegelreflexsucher sind hierbei die beste Lösung. Gleiches gilt für Aufnahmen in der Dämmerung.

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Tipp 7 - Spezialakkus oder Standardzellen nehmen? Spezialakkus kosten viel, bis über 100 Euro. Sie sind aber nicht besser als billige Standard-Mignon- oder Mikroakkus. Ihr Vorteil: Sie sind für das Kameragehäuse maßgeschneidert, gestatten auch besonders kleine, insbesondere flache Bauformen. Mignon- und Mikrozellen sind dagegen überall auf der Welt zu bekommen, falls Ihre Kamera unterwegs ausfällt. Zur Not tun es dann auch Einwegbatterien.

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