Innovationen Was die neuen Autos alles können

Die wichigsten Neuerungen, Erfindungen und Gags in der Automobilindustrie listet das Automotive Center Bergisch Gladbach in seiner neuen Innvoationsstudie 2006/2007 auf.
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Renaissance der Dampfmaschine: Die Reibungshitze, die jeder Verbrennungsmotor produziert, wird bei herkömmlichen Motorensystemen allenfalls zur Speisung der Auto-Heizung genutzt. Im Sommer verpufft sie weitestgehend ungenutzt. Dabei wusste schon der Erfinder der Dampfmaschine, dass sich mit heißer Luft ein Motor antreiben lässt. BMW entdeckte die Idee neu und entwickelte einen Turbosteamer. Dem Motor wird ein Hochtemperatur-Kreislauf hinzugefügt, dessen moderne Dampfmaschine die Kurbelwelle des Primär-Aggregats mit antreibt. Effekt laut BMW: 15 Prozent weniger Verbrauch trotz Leistungssteigerung. Der Assistenzantrieb ist so dimensioniert, dass er in die aktuellen Serienfahrzeuge eingebaut werden kann. Auf dem Markt ist die Erfindung allerdings noch nicht.

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V6 mit Spar-Liter: Mehr als 10 Prozent Ersparnis gegenüber dem herkömmlichen V6-Benziner, der 9,7 Liter auf 100 Kilometer fordert, verspricht Audi im A6 mit "Valvelift-System". Durch die präzisere Ventilsteuerung wird zusätzlich auch die Leistung erhöht.

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1000-Watt Audio ab Werk: Audi und Hifi-Spezialist Bang und Olufsen statten auf Wunsch edle Modelle ab Werk mit Lautsprechern und Verstärkern aus, die es auf mehr als...

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...1000 Watt Musikleistung bringen - ausfahrbare Hochtöner im Armaturenbrett (hier im Q7) tragen ihren Teil zum Sounderlebnis bei. Ähnliche Systeme bieten auch BMW und die Nissan-Premiummarke Infiniti.

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Die letzten Meter auf eigene Faust: Schon mal in der Garage geparkt und beim Türöffnen gegen etwas gestoßen? Das muss nicht sein, wie eine BMW-Erfindung beweist. Dabei steigt der Fahrer schon vor der Garage aus. Per Druck auf eine Zusatztaste am Zündschlüssel tuckert das Auto nun selbsttätig hinein und kann eng an der Wand parken. Tauglich ist diese Idee natürlich nur, weil das Auto per erneutem Funkbefehl auch automatisch wieder herausfindet.

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"Ich park' dich ein": Im VW Touran kommt erstmals ein Parkassistent zum Einsatz, der über Kameras und Computerberechnung das Auto rückwärts automatisch in die Lücke kurbelt. Allerdings braucht das "Park Assist"-System eine Lücke,...

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...die um ein paar Zentimeter länger ist als jene, in die ein geübter Fahrer das Auto nach Augenmaß quetschen kann.

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Dreh' Dich nicht um: Mit dem Blick auf die Rücksitzbank hat sich schon mancher Autofahrer großen Ärger beschert. Weil just vor ihm ein Auto bremst, eine Ampel auf Rot springt, ein Motorrad aus der Einfahrt kommt - wenn sich der Fahrer wieder nach vorne wendet, ist schon alles zu spät. Abhilfe: Ein Bild von der Rückbank auf dem vorderen Monitor, den Ford als "Reflex Camera" vorstellt. So hat man den hinteren Fahrgastraum im Blick, ohne den Kopf zu wenden.

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Mit Schwung ins Lenkrad: Volkswagen entwickelte im vergangenen Jahr ein System zur Serienreife, dass sich einen instinktiven Effekt des Menschen zu nutze macht. Wenn ein Auto "ausbricht", verschlimmern viele Fahrer die prekäre Situation, indem sie das Lenkrad in die falsche Richtung reißen. Mit dem neu entwickelten "ESP Lenkimpuls" passiert das Gegenteil. Das Steuer bekommt einen blitzartig kurzen Impuls in die falsche Richtung - und der Fahrer lenkt kräftig dagegen. Was in der kritischen Situation genau das Richtige ist.

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400-PS-Hybrid: Der Toyota FT-HS Concept wurde auf der International Auto Show in Detroit präsentiert. Das Zwei-plus-zwei-Sitzer beschleunigt in etwa vier Sekunden auf 100 km/h, Leichtbau und Hybridtechnologie sollen aber für weit unterdurchschnittliche Verbrauchswerte sorgen.

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Motor im Heck: Der Mitsubishi "i" ist in Japan zum Auto des Jahres gewählt worden. Wie der Smart aus der Daimler-Gruppe sitzen die Räder extrem dicht an den Fahrzeugecken, so wird im Innenraum Platz gewonnen. Erstmals bei einem Minicar ist zudem der Motor platzsparend im Heck eingebaut. Ein VW Golf, der über einen vergleichbaren Radstand von 2,55 Meter verfügt, ist um einen Meter länger.

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Raumverteiler: Mazdas Studie "Kabura" hat auf der Beifahrerseite eine kleine Schiebtür. Von hier aus können Gäste auf die hintere Sitzbank gelangen. Hinter dem Fahrer gibt es einen Notsitz, der auch über die umklappbare Lehne des Fahrersitzes erreicht wird.

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Kaffee muss heiß sein: Naturgemäß dauert der Genuss von Tee, Kaffee oder auch eiskalten Getränken im Auto länger als am Esstisch, schließlich hat man während der Fahrt auch noch anderes zu erledigen. Das Problem ist gelöst, wenn man sich den Becherhalter mit Temperatursteuerung bei Chrysler (im Sebring) einbauen lässt.

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Alle Räder werden gelenkt: Im Kurvendrift sieht man am deutlichsten, wie materialverschleißend und dem Optimum an Spurstabilität entgegenstehend das Prinzip der Vorderradlenkung ist. Warum wird hinten nicht mitgelenkt, fragten sich Honda und Mazda bereits Anfang der 90er Jahre und statteten Prelude (im Bild) und 626 mit 4-Wheel-Steering (4WS) aus. Die Lenkbarkeit der Achse am Heck wurde abhängig von der Geschwindigkeit geregelt. Trotz der Vorteile entwickelte sich das System nicht zum Renner. Nun bietet Nissan...

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...bei dem neuen Skyline-Modell (Infiniti-Coupé G37) ein elektronisch und mechanisch verfeinertes System. Zu den Vorteilen, die Nissan zur Einführung des neuen Vierräder-Lenksystems bewogen, zählen höhere Spurstabilität, geringerer Reifenverschleiß und kleinerer Wendekreis.