Von Auto bis IT Chinas ehrgeizige Expansionspläne

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Wachstumshungrig: Chinas Konzerne wollen in großem Stil westliche Firmen kaufen

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Markt: Auf dem chinesischen Markt sind inzwischen alle globalen Konzerne vertreten. Aufgrund der großen Konkurrenz tobt dort ein heftiger Preiskampf, dem sich die führenden chinesischen Autobauer durch verstärkte Internationalisierung entziehen wollen.

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Akteure: Es dominieren die beiden Staatskonzerne FAW und SAIC, die durch diverse Joint Ventures mit westlichen Konzernen (General Motors und VW) verbandelt sind. Innerhalb weniger Jahre haben halb private Unternehmen wie Chery und Geely (im Bild: Geely auf der Frankfurter IAA) gewaltig aufgeholt.

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Strategie: Sowohl SAIC (im Bild: der von SAIC vertriebene Roewe 750) als auch FAW haben globale Ambitionen. Zu beachten ist auch der Autozulieferer Wanxiang, der schon Fabriken in den USA hat und an Delphi interessiert ist.

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Markt: Technologisch führend, geprägt vom Nimbus deutscher Ingenieurkunst, derzeit hoch profitabel - der hiesige Maschinenbau ist international spitze. Chinesische Konkurrenten hingegen verdingen sich als billige und zunehmend schwach profitable Massenanbieter.

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Akteure: Bislang haben chinesische Konzerne wie Dalian Machine Tool Group, Beijing No. 1 Machine Tool Plant oder Zhong Qiang Tools einige angeschlagene Mittelständler übernommen. Ziel: Techtransfer für wenig Geld.

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Strategie: Chinesische Firmen, so die EU-Kommission, versuchten voranzukommen, "indem sie auf eine Kombination aus Forschung und Entwicklung, Technologietransfer und Kopieren ausländischer Innovationen setzen". Brüssel mahnt Europas Wirtschaft zur Vorsicht: Hiesige Technologieführer (im Bild: Heideldruck-Montage in Schanghai) könnten sich schon bald ihrer Position beraubt sehen.

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Markt: China strotzt vor Superlativen. Mit über 400 Millionen Kunden der größte Handymarkt der Welt, über 140 Millionen Internetnutzer und noch mehr Computerbesitzer. Chinas Konzerne in diesen IT-Branchen haben inzwischen einiges an Know-how und Skalenvorteilen.

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Akteure: Huawei und ZTE beherrschen den Markt für Telekom-Ausrüstung. Der Computerbauer Lenovo ist mit Abstand Marktführer bei PC und Laptops.

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Strategie: Lenovo will durch die Übernahme der PC-Sparte von IBM zum ersten chinesischen Global Player aufsteigen. Huawei und ZTE versuchen vorerst aus eigener Kraft, fremde Märkte zu erobern. Nach Erfolgen in Entwicklungsländern attackieren sie nun in Europa. Insbesondere Huawei, das inzwischen sein europäisches Headquarter in Düsseldorf hat, ist hierzulande sehr aktiv.

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Vermögen: China verfügt inzwischen über die größten Devisenreserven der Welt. Gelder, die sich ansammeln, weil die Regierung in großem Stil Westwährungen aufkauft.

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Leistung: Damit sorgt Peking dafür, dass der Renminbi - trotz hoher Überschüsse im Außenhandel - nicht massiv aufwertet.

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Investments: Chinesische Unternehmen können sich für Investitionsprojekte im Ausland bei den Devisenreserven bedienen - nachdem die Behörden eine Einzelfallgenehmigung erteilt haben. Bislang wurden nur relativ wenige Firmen im Ausland gekauft, aber das soll sich ändern.

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Offensive: Ein Teil der Reserven wird künftig von einer staatlichen Agentur gemanagt, die weltweit als Investor auftreten soll. Chef der neuen Institution ist der bisherige Vize-Finanzminister Lou Jiwei. Bislang werden die Gelder von der State Administration of Foreign Exchange (SAFE) konservativ verwaltet.

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