Stierkampf Die Übernahmeschlacht um Spaniens Endesa

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September 2005: Spaniens Energiekonzern Gas Natural will den Konkurrenten Endesa für 22 Milliarden Euro feindlich übernehmen. Die Regierung goutiert das Vorhaben.

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Februar 2006: Eon lanciert eine Gegenofferte und bietet 29 Milliarden Euro. Wenige Tage später erweitert die Regierung per Eildekret die Kompetenzen der Energiebehörde CNE.

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April 2006: Die EU-Kommission genehmigt das Eon-Gebot ohne Auflagen.

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September 2006: Spaniens Mischkonzern Acciona kauft 10 Prozent an Endesa. Eon darf während seiner Übernahmeofferte keine Aktien von Endesa kaufen. Die Düsseldorfer erhöhen ihr Angebot auf 37 Milliarden Euro.

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November 2006: Acciona erhält die Genehmigung der CNE, seinen Anteil auf 24,9 Prozent aufzustocken.

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Anfang Februar 2007: Gas Natural zieht sein Angebot zurück. Eon erhöht auf 41 Milliarden Euro, reicht die finale Offerte bei der Börsenaufsicht ein.

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Ende Februar 2007: Italiens Energiekonzern Enel sichert sich 10 Prozent der Endesa-Anteile und erklärt, auf 24,99 Prozent erhöhen zu wollen.

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März 2007: Enel und Acciona kündigen ein gemeinsames Angebot für Endesa an. Eon erhöht auf 42,3 Milliarden Euro; die Kontrahenten wollen 43,4 Milliarden bieten. Eon leitet juristische Schritte gegen die Rivalen ein. Die EU-Kommission verklagt Spanien vor dem Europäischen Gerichtshof.

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2. April 2007: Eon sieht keine Chance mehr auf eine Mehrheit und gibt den Kampf auf. Wenn Enel und Acciona Endesa übernehmen, erhält Eon zum Ausgleich Beteiligungen in Spanien, Italien und Frankreich.
Im Bild: (v.l.n.r.) Enel-Vormann Fulvio Conti, Acciona-Primus Jose Manuel Entrecanales und Eon-Chef Wulf Bernotat nach Bekanntgabe der Einigung in Madrid.

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11. April 2007: Enel und Acciona legen ein offizielles Angebot für Endesa vor.

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