Zukunftsstrategie Wie sich der Konzern retten will

Expansion, Ausgliederung von Beschäftigten, Aufpolieren der Marke: Konzernchef Obermann will das Einzelmarkendurcheinander beenden und Kunden an T-Home sowie T-Mobile binden.
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Wachstum im Ausland: Die Telekom plant Zukäufe außerhalb Deutschlands. Besonderes Interesse wird Telekom-Chef René Obermann an der holländischen France-Télécom-Tochter Orange Netherlands nachgesagt. Geld für Akquisitionen soll durch den Verkauf bestehender Beteiligungen, wie beispielsweise der Festnetztöchter in Spanien und Frankreich, aufgetrieben werden. Darüber hinaus kursieren immer wieder Gerüchte, die Bonner könnten Anteile am russischen Mobilfunkunternehmen MTS erhalten - im Tausch gegen eine Beteiligung des MTS-Mutterkonzerns Sistema an der Telekom.

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Trennung von T-Systems-Teilen: Obermann will sich künftig auf das Kerngeschäft konzentrieren und sucht deshalb nach strategischen Partnern für T-Systems. Dadurch soll die angeschlagene Geschäftskundensparte zu einem globalen Spieler aufsteigen, an dem die Telekom weiterhin beteiligt bleibt - allerdings nicht unbedingt mehrheitlich.

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Aufpolieren der Marke: Das Einzelmarkendurcheinander soll beendet und der Name T-Com schlicht abgeschafft werden. Künftig verfolgt Obermann eine Zweimarkenstrategie: T-Home wird für Angebote zu Hause stehen und T-Mobile für Angebote unterwegs.

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Ausgliederung von Beschäftigten: Obermann will zum 1. Juli 50.000 Angestellte in drei konzerneigenen Gesellschaften unter dem Dachnamen T-Service auslagern und damit seine Kosten senken.

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Serviceoffensive: Wartezeiten beim telefonischen Service sollen verkürzt, Warteschlangen in den T-Punkten vermieden werden. Außerdem will die Telekom Kunden schon beim ersten Anruf bei einer Servicehotline adäquat versorgen.

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