Vergleich Google und ehemalige Internetstars

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Über-Medium: Ob Online, TV, Radio oder Print - Google will Werbung für jedes Medium anbieten. Mit der Ausweitung dieses Geschäftsfelds sowie zusätzlichen Diensten will sich der Internetkonzern unabhängiger von seiner bisherigen Haupteinnahmequelle, der Internetwerbung, machen. Denn hier lässt das Wachstum langsam nach.

Foto: DDP
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Experimente: Googles Text- und Tabellenverarbeitungsprogramme sind nur zwei von über 80 Produkten, die Google derzeit offeriert und testet. Aber nicht alle Angebote sind echte Neuheiten. Sie dienen vor allem der Kundenbindung.

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Imitationen: Der Fotodienst Picasa, der Anlegerservice Google Finance oder die Blog-Suche ahmen bestehende Dienste von Yahoo oder Ask.com nach.

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Nachzügler: Google Mail oder Instant Messaging kommen nicht an die Marktführer heran. Die Kontaktbörse Orkut reüssiert nur in Brasilien und Iran.

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Probleme: Der Preisvergleich Froogle dümpelt seit vier Jahren in der Testphase. Die Kalenderfunktion lässt sich nicht mit Microsoft Outlook synchronisieren.

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AOL: Vor acht Jahren war der Konzern noch der Superstar des Internets. Tennisstar Boris Becker warb keck mit dem Spruch "Ich bin drin" für den Onlinedienst. Die Aktie schoss scheinbar ungebremst in die Höhe, sodass AOL im Herbst 2000 das Medienhaus Time Warner übernehmen konnte. Wenige Monate später platzte die Dotcom-Blase, das Kerngeschäft mit Internetabos geriet unter gewaltigen Preisdruck. Im letzten Jahr trennte sich AOL in Europa vom Verkauf von Internetzugängen. Das Unternehmen versucht sich jetzt als Verwerter der Time-Warner-Inhalte und will mit Werbung verdienen.

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Lycos: Das 1995 gegründete Portal saugte im Cyberboom Dutzende Webfirmen auf, expandierte per Joint Venture mit Bertelsmann hoffnungsfroh nach Europa. Im Mai 2000 beteiligte sich die spanische Telefongesellschaft Telefónica an Lycos. Dabei war der Börsengang kurz zuvor gefloppt. Seither sinken der Kurs und die Bedeutung des von Bertelsmann-Miteigner Christoph Mohn geführten Unternehmens.

Foto: Lycos GmbH
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Altavista: Die erste Volltext-Suchmaschine des World Wide Webs beherrschte den Markt von Mitte bis Ende der 90er Jahre als Quasi-Monopolist. Erfinder Digital Equipment verkaufte die Suchtechnik an viele damalige Onlinefirmen. 1998 akquirierte Altavista Compaq Digital und verschluckte sich an dem Brocken. Die Entwicklung von Altavista stagnierte, neue Techniken - etwa die von Google - gewannen mehr Anhänger. 2003 wurde der Pionier für 140 Millionen Dollar verramscht.

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Wer wird öfter angeklickt? Microsoft verzeichnet insgesamt mehr Seitenaufrufe als Google.

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Wer hat die bessere Performance? Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von Yahoo ist höher als das von Google.

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