Maritime Investments Dicke Pötte und fette Rendite

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Containerschiff: Mehr als 90 Prozent des interkontinentalen Güterverkehrs laufen in den Standardbehältern auf dem Seeweg. Angesichts des Handelsbooms und von Steuervorteilen begünstigt, haben deutsche Schiffsfonds sich auf Containerschiffe spezialisiert. Deutsche Eigner sind Marktführer in dem Segment, das vergleichsweise stabile Erträge verspricht. Allerdings sind die Frachtraten seit dem Rekordjahr 2005 wieder drastisch gesunken.

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Tanker: Wesentlich riskanter sind Investments in den Transport flüssiger Brennstoffe wie Öl oder Flüssiggas. Wegen des weltweit wachsenden Energiebedarfs ist das Geschäft derzeit aber auch lukrativer als die Containerschifffahrt.

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Werft in Hamburg: Bis 2010 sind die großen Schiffbauer voll ausgelastet. Das treibt die Preise für Neubauten, besonders wenn sie kurzfristig geplant werden. In Deutschland profitiert vor allem ThyssenKrupp von dem Boom. Dem Konzern gehören die meisten Großwerften, hier Blohm + Voss.

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Südkorea: Asiatische Werften haben allerdings den europäischen Schiffbauern längst den Rang abgelaufen. Mit weitem Abstand führen südkoreanische Firmen wie Hyundai; auch Chinesen und Japaner spielen in der Branche eine große Rolle. Die größten Containerschiffe werden fast ausnahmslos in Asien gefertigt.

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Hafen in Shanghai: Auch im Warenhandel steigt das Gewicht der asiatischen Exportnationen. Nach chinesischen Angaben hat Shanghai, hier der neue Tiefwasserhafen Yangshan, inzwischen Singapur als größten Frachthafen der Welt abgelöst.

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Hamburger Hafen: Mit dem wachsenden Asien-Handel verzeichnen auch europäische Häfen einen Boom. Im Hamburger Hafen wurden 2006 rund 135 Millionen Tonnen an Gütern umgeschlagen. Wichtigster Handelspartner ist China.

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Hamburger Börse: Die traditionsreiche Regionalbörse hat sich bereits als Handelsplatz für offene und geschlossene Fonds profiliert. Das neue Segment Hamburg Maritime Stock Exchange soll das in die Schifffahrt investierte Kapital bündeln.

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Hapag-Lloyd: Die größte deutsche Reederei mit Sitz im Ballin-Haus an der Hamburger Binnenalster gehört inzwischen zum Tui-Konzern. Deshalb ist die Tui-Aktie ein Schwergewicht der Hamburg Maritime Stock Exchange.

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Elbchaussee: An der Hamburger Nobelstraße reihen sich die Häuser von Schiffsfinanzierern und Reedereien. Die Hansestadt ist eine der wichtigsten Kapitalsammelstellen für die internationale Seefahrt.

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Reeder: Sprichwörtlich ist der Reichtum des 1975 verstorbenen griechischen Reeders Aristoteles Onassis, hier mit Ehefrau Jacqueline Kennedy. Der Legende nach baute Onassis sein Imperium anfangs mit sechs schrottreifen Schiffen auf. Griechische Eigner besitzen bis heute die größte Handelsflotte der Welt und heizen die Schiffbaukonjunktur weiter an.

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