World Ecomomic Forum Aufmarsch der Mächtigen

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Der Stammgast: Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann sorgte im vergangenen Jahr im Kongresszentrum von Davos stets für Aufläufe von Journalisten, wenn er sich im Treppenhaus zeigte.

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World Economic Forum: Letzte Vorbereitungen, bevor die Gäste kommen

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Die Rückkehrerin: Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht erneut auf dem Weltwirtschaftsforum. Ihre Eröffnungsrede im Vorjahr hinterließ bei vielen Gästen einen blassen Eindruck.

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Der Heimkehrer: Deutschlands Medienzar Hubert Burda hat bereits mehrfach an Gesprächskreisen in Davos teilgenommen - und schmiss im Vorjahr die glanzvollste Abendparty.

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Unter fremden Kollegen: Boston-Consulting-Chef Hans-Paul Bürkner trifft in Davos genau auf die Branchenkollegen, von denen sich sein Unternehmen so gerne unterscheiden möchte - glaubt man den Präsentationen auf Absolventenmessen.

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Der Politführer: Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas wird das Forum nutzen, um die Welt auf die Lage seines Landes aufmerksam zu machen.

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Der Atlantik-Querer: Goldman-Sachs- Präsident Lloyd Blankfein schwebt extra für das Forum in die Schweizer Berge.

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Der Medien-Star: Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner überlässt Verleger-Konkurrent Hubert Burda dieses Mal nicht das Davoser Parkett.

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Der Schuldenbekämpfer: Sänger Bono der irischen Band U2 hat sich dafür eingesetzt, den Staaten der Dritten Welt die Schulden bei den reicheren Ländern zu streichen. In Davos kann er das Bundeskanzlerin Angela Merkel direkt vorschlagen, deren Bundesregierung selbst ein Milliardendefizit im Budget zu verantworten hat.

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Der wahre Fürst unter den Gästen: Monacos Albert II weilt in diesem Jahr ebenfalls in Davos.

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Der Rockmusiker: Peter Gabriel zählt neben Bono Vox in diesem Jahr zu den Gesellschaftsstars des World Economic Forum in Davos.

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Der Parkett-Star: Peter Brabeck-Letmathe, Chef des Schweizer Lebensmittelriesen Nestlé, zählt zu den Dauergästen des World Economic Forum. Im vergangenen Jahr überraschte er als sicherer Tänzer zu südamerikanischer Musik.

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Der Spenden-Fürst: Microsoft-Gründer Bill Gates gibt nicht nur jedes Jahr einen Teil seines Milliardenvermögens für karitative Zwecke aus, er sucht auch traditionell in Davos das Gespräch mit anderen Menschen - allerdings ein wenig abgeschirmt, im eigenen Gebäude oder wenigstens in einer gesicherten Suite im Obergeschoss des Forums.

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Der Auto-Lenker: Carlos Ghosn, Renault- und Nissan-Primus, verstärkt in diesem Jahr das Feld der Unternehmenschefs in Davos.

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Der Star unter den Chemie-Unternehmern: BASF-Chef Jürgen Hambrecht leitet die weltgrößte Chemiefirma, für die Umweltgesichtspunkte zuletzt immer wichtiger wurden - und die spielen in Davos eine Rolle.

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Der Angeschlagene: SAP-Chef Henning Kagermann fährt mit heftigen Aktienkursverlusten seines Unternehmens beladen nach Davos

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Der Bedrängte: Siemens-Chef Klaus Kleinfeld war im Vorjahr in Davos als eloquenter Gesprächspartner gefragt. Ob er in diesm Jahr auf dem Forum zu den Bestechungsskandalen seines Unternehmens Stellung nehmen muss? Immerhin zählt der Gründer der Anti-Korruptionsorganisation Transparency International traditionell zu den Gästen des Forums.

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Der Abschieds-Redner: Britanniens Premierminister Tony Blair bereitet seinen eigenen Abgang vor. Womöglich spricht er in Davos in diesem Jahr zum letzten Mal in seiner Funktion als britischer Regierungschef.

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Der Internationalisierer: Metro-Chef Hans-Joachim Körber hat sein eigenes Unternehmen immer weiter in die Welt hinaus geführt. In Davos kann er Manager mit ähnlichen Ambitionen treffen.

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Der Sanierer: Thomas Middelhoff, Vorstandschef von KarstadtQuelle, reist nach ersten Achtungserfolgen für sein Unternehmen in Davos an.

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Der Medien-Schreck: Der Australier Rupert Murdoch gilt als konservativer Unternehmer, der seinen Zeitungen und Fernsehsendern die Linie vorgibt. In Davos wird er auf liberale Kritiker treffen.

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Die "Lokal-Prominenz": Der Chef der Schweizer Großbank UBS, Marcel Ospel, zählt im Nachbarland zu den wichtigsten Managern. Jeder Schritt des Bankers wird von der Schweizer Presse begleitet, sein Auftritt beim World Economic Forum ohnehin

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Der Gescheiterte: John Kerry wollte einst Präsident der Vereinigten Staaten werden. Geschafft hat er es nicht. Seine Meinung zu aktuellen Themen ist seitdem dennoch auch international gefragt. In diesem Jahr auch in Davos.

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Der Nachrücker: Google-Mitbegründer Larry Page zählt zum globalen Manager-Nachwuchs. Grund genug, ihn zum World Economic Forum einzuladen .

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Der Treue: Citibank-Chef Charles Prince nutzte bereits in den vergangenen Jahren das Podium in Davos, um mit Geschäftspartnern zu reden.

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Der Ex-Unternehmenslenker: Einst leitete Dieter Rampl mit der HypoVereinsbank das zweitgrößte deutsche Geldinstitut. Jetzt ist seine Firma nur noch Teil der italienischen Unicredit.

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Der Verlust-Manager: Vodafone-Chef Arun Sarin musste im Mai vergangenen Jahres ein Minus seiner Mobilfunkfirma in Höhe von 22 Milliarden Euro verantworten. Ob die Lösung der Vodafone-Probleme in den Schweizer Bergen zu finden ist?

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Der Stahl-Baron: ThyssenKrupp-Chef Ekkehard Schulz reist belastet nach Davos. Gerade will sich die Krupp-Stiftung erheblichen Einfluss bei Deutschlands größtem Stahlkonzern sichern - als Schutzschild vor feindlichen Übernahmen. Seinen internationalen Manager-Kollegen wird das nicht gefallen.

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Der Super-Investor: George Soros wird den meisten Gästen des Wirtschaftsforums keine Investmenttipps geben müssen. Die wenigsten Manager und Stars in Davos haben Finanzprobleme.

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Der Aufkäufer: John Thain, Vorstandsvorsitzender der New Yorker Börse, hat sich zuletzt einen Namen in Europa damit gemacht, Börsen des alten Kontinentes kaufen zu wollen. In Davos kann er genug internationale Topbanker nach ihrer Meinung dazu befragen.

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Der National-Stürmer: Daniel Vasella, Chef des Schweizer Pharmaunternehmens Novartis, ist in seiner Heimat auch deshalb hoch angesehen, weil er das Unternehmen in Schweizer Hand hält. Welchen Gegenwind ausländische Konzerne spüren, wenn sie ein Schweizer Firma kaufen wollen, musste zuletzt beispielsweise die Lufthnsa spüren, als sie die verlustreiche Fluglinie Swiss erwarb.

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Der Phönix: Werner Wenning, Vorsitzender des Vorstandes von Bayer, brachte das Unternehmen mit dem Kauf des deutschen Konkurrenten Schering wieder zurück in die Liga der größeren europäischen Konzerne. In Davos wird sein Beispiel den übrigen Manager-Kollegen nicht entgangen sein

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Der Neue: Volkswagen-Chef Martin Winterkorn ist erst seit wenigen Wochen im Amt.

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Der Alte: DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche hat im Vergleich zu seienm Volkswagen-Kollegen Winterkorn schon mehr Erfahrung mit dem medialen Rampenlicht hinter sich.

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Der Ewige: Post-Chef Klaus Zumwinkel hat das einstige Monopolunternehmen Bundespost zum weltgrößten Logistikkonzern gemacht - und ist schon Jahre dabei. Auch immer mal wieder in Davos.

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Das Gesicherte: Das Schweizer Bergdorf Davos wird traditionell von der Armee des Alpenstaates geschützt. Straßensperren und Luftraumkontrollen mit Kampfjets sind üblich. Kleinere Protestgruppen schaffen es dennoch immer wieder auf die Hauptstraße des Ortes - ohne von Kongressteilnehmern und Einwohnern so recht beachtet zu werden.

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