Abteilung Attacke Was Vorstände das Fürchten lehrt

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Unter Beschuss
Pensions- und Investmentfonds gaben ihnen auf 50 Seiten schriftlich, wie sie ihre Strategie ändern sollten: Tui-Konzernchef Michael Frenzel (r.) und der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Krumnow.

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Dauerbesuch
Kaum war die australische Hochtief-Tochter Leighton 2004 in eine Krise geraten, schlugen reihenweise Hedgefonds Alarm. Bis zu 80 Prozent seiner Arbeitszeit widmete Hochtief-Finanzchef Peter Noé den drängelnden Investoren.

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Kurzfristig kassiert
Wittern sie eine Übernahme, steigen Hedgefonds ein. Paulson etwa investierte mehrere hundert Millionen Euro bei Schering - und profitierte, als Bayer-Chef Wenning (links, mit Ex-Schering-Lenker Erlen) sein Gebot erhöhte.

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Starke Minderheit
Die Private-Equity-Gesellschaft Blackstone ist es gewohnt, Firmen komplett zu übernehmen. Selbstbewusst agiert sie aber auch mit 4,5 Prozent der Anteile. Der Leidtragende, Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke, musste gehen.

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Überraschungscoup
Bisweilen kommen Attacken für die Konzernvorstände wie aus dem Nichts: Etwa als Karstadt-Gläubiger Kredite weiterverkauften und Konzernchef Thomas Middelhoff sich plötzlich Hedgefonds gegenübersah.

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Australische Attacke
Techem-Chef Horst Enzelmüller (l.) leistete Widerstand, aber sein Gegner ist mächtig. Die australische Bank Macquarie will den deutschen Messtechnikdienstleister übernehmen. Jüngste Wendung: Macquarie und der - von Enzelmüller als weißer Ritter herbeigerufene - Beteiligungsfonds BC Partners haben sich verständigt und machen nun gemeinsame Sache.

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