Exzellenzwettbewerb Unis, die es nicht schafften

Die Unis in München und Karlsruhe sind es bereits, 27 weitere wären es gern: Eliteunis. Freitagnachmittag flogen die ersten Kandidaten aus dem Rennen. Top of the Flops – ein Überblick über die Verlierer.
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Technische Universität Berlin: (bei Studentenprotesten 2003) In Berlin konkurrieren drei Unis um knappe Mittel. Die TU war 2006 vorzeitig aus dem Rennen, dieses Jahr ebenfalls. Präsident Kurt Kutzler sagte zuvor argwöhnisch, er erwarte, dass es bei der Exzellenzinitiative "um die besten Köpfe und Konzepte" geht.

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Starke Uni im Osten: Die Technische Universität Dresden bewirbt sich auch als Spitzenuniversität. Seit dem vergangenen Jahr werden ihre Graduiertenschule "Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering" und das Exzellenzcluster "From Cells to Tissues to Therapies" gefördert. Für die Förderung als Gesamtuni reichte es aber auch diesmal nicht.

Foto: Christoph Seidler
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Universität Leipzig: Von den wenigen Universitäten der neuen Bundesländer, die bei der Exzellenzinitiative mitmischen, schnitt Leipzig mit einem Platz in der Gruppe 151-200 im Shanghai-Ranking am besten ab.

Foto: Universität Leipzig
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Universität Jena: Scheute als eine von drei Unis aus den neuen Bundesländern den Vergleich nicht, galt aber als Außenseiter im Wettbewerb.

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Universität Erlangen-Nürnberg: Neun Fakultäten befinden sich in Erlangen, zwei in Nürnberg. Nachdem Bayern im Vorjahr Meriten einheimste, wollte die Hochschule es erneut versuchen - vergebens.

Foto: M. Erich / Uni Erlangen-Nürnberg
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Universität Würzburg: Die Traditionsuni kam beim Shanghai-Ranking 2006 wie in den Vorjahren unter die besten 150, scheiterte aber bei der Exzellenzinitiative.

Foto: Emmerich / Uni Würzburg
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Stuttgarter Unigebäude: Bei der diesjährigen Bewerbung will die Universität Stuttgart mit Flugtechnologien der Zukunft, neuen Materialien und ihren Eigenschaften sowie photonische Technologien punkten. Für den Haupttopf der Spitzenunis ist sie aber aus dem Rennen.

Foto: Universität Stuttgart
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Universität Tübingen: Trotz beständiger Platzierungen in den Top 200 internationaler Rankings reichte es im Vorjahr weder für eine Graduiertenschule noch für ein Exzellenzcluster. Unverdrossen bewarb sich die Hochschule erneut.

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Eine der Technik-Hochschulen mit internationalem Klang ist die Technische Universität Darmstadt. Im Rennen ist sie mit zwei Forschungsprojekten - die Themen sind IT-Sicherheit und funktionale Werkstoffe. Ins Gesamtfinale schaffte sie es nicht.

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Aus Rheinland-Pfalz meldet sich die Landeshaupstadt mit der Universität Mainz. Sie ist bereits mit drei Graduiertenschulen und vier Exzellenzclustern von 2006 beim "Unicasting" dabei.

Foto: Johannes Gutenberg-Universität Mainz
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Die Hessen-Fahne hält unter anderem die Universität Frankfurt hoch. Seit dem Vorjahr wird schon ein Exzellenzcluster mit dem Titel "Makromodulare Komplexe" gefördert.

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Universität Gießen: An der zweitgrößten hessischen Hochschule arbeiteten früher Röntgen und Liebig. Mit den Forschungsprojekten der Exzellenzinitiative will die Uni an ruhmreiche Tage anknüpfen.

Foto: Uni Gießen
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Nordrhein-Westfalen verfügt über das dichteste Hochschulnetz Europas, schnitt bei der Exzellenzinitiave aber bisher mau ab. Aufs Finale hoffte nun die Ruhr-Universität Bonn. Seit dem Wettbewerb des vergangenen Jahres wird hier der bundesweit einzige Exzellenzcluster im Fach Mathematik mit jährlich 6,5 Millionen Euro gefördert.

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Ein Mammut unter Deutschlands Hochschulen ist die Universität Köln mit 44.000 Studenten. Und will beweisen, dass sie außer Masse auch Klasse hat.

Foto: R. Oranski
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Das schmucke Schloss, zugleich Hörsaalgebäude und Sitz von Rektorat und Verwaltung der Universität Münster: Eine klassische Volluniversität, an der fast alle Fächer vertreten sind. Hier sind über 40.000 Studenten eingeschrieben.

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Eines von Niedersachsens Aushängeschildern ist die Universität Hannover. Im Vorjahr wurde der Exzellenzcluster "Rebirth (From Regenerative Biology to Reconstructive Therapy)" bewilligt - eine Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover.

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Medizinische Hochschule Hannover: Die Uni zählt zu den vier Einrichtungen weltweit, die Patienten das kleinste Kunstherz der Welt einsetzen.

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Die Universität Bremen war der Überraschungsaufsteiger des letzten Jahres und hat durch ihre Forschungsstärken längst den klebrigen Ruf einer "roten Uni" abgeschüttelt. Trotz großen Lobes 2006 schaffte sie es diesmal allerdings nicht unter die letzten Zehn.

Foto: Uni Bremen
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"Philosophenturm" der Universität Hamburg: Im Shanghai-Ranking 2006 landete die Uni unter den 150 Top-Unis weltweit. Hätte sie am Ende zu den Gewinnern gezählt, wäre das eine dicke Überraschung gewesen.

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