Exzellenzwettbewerb Die verbliebenen Kandidaten

Die Unis in München und Karlsruhe sind es bereits, 27 weitere wären es gern: Eliteunis. Freitagnachmittag flogen die ersten Kandidaten aus dem Rennen – die folgenden Unis aber haben es ins Finale geschafft.
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Diesmal will die Humboldt-Universität Berlin unbedingt gewinnen. Präsident Christoph Markschies menetekelte, er trete vielleicht von seinem Amt zurück, falls der Antrag erneut scheitere. Markschies sagt indes auch: "Wir sind ärmer als die Münchner Universitäten, aber pfiffiger."

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Bibliotheksneubau "The Brain" (von Architekt Norman Foster): Laut "Times-Ranking 2006" läuft es gut für die Freie Universität Berlin - sie steigerte sich von Platz 172 auf 148. Bei der letzten Eliteuni-Ausschreibung war sie immerhin unter den besten zehn, diesmal ist sie es erneut.

Foto: Philipp von Recklinghausen
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Ganz früh und sehr selbstbewusst meldete die Universität Heidelberg Ambitionen an. "Heidelbööörg", wo schon manche ihr Herz verloren haben sollen, zählt im Ausland weiterhin zu den bekanntesten deutschen Unis. Die Traditionsuni sank zwar im jüngsten "Times"-Ranking von Platz 45 auf 58, schnitt damit aber immer noch gut ab. Nun ist sie im Exzellenzfinale.

Foto: DDP
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Universität Konstanz: Erregte im vergangen Jahr Aufsehen mit dem einzigen Exzellenzcluster, das für Geisteswissenschaften vergeben wurde. Über den jährlichen Geldsegen freut sich nun der Forschungszweig "Cultural Foundations of Social Integration" - und die Uni insgesamt über die Finalteilnahme.

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Universität Freiburg: Letztes Jahr hätte es fast zum "Eliteuni"-Titel gereicht, deshalb zählte die Albert-Ludwigs-Universität auch diesmal zu den Favoriten.

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RWTH Aachen: Letztes Mal unter den letzten Zehn, ist Aachen auch 2007 die große Hoffnung für Nordrhein-Westfalen. Die Uni galt und gilt als einer der Favoriten bei der Jagd auf Eliteweihen.

Foto: RWTH
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Die Ruhr-Universität Bochum ist der Kandidat aus dem Revier. Die Graduiertenschule "Ruhr University Research School" wird seit dem Vorjahr mit einer Million Euro jährlich gefördert. Eine satte Überraschung als Finalist.

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Historische Bibliothek der Universität Göttingen: Hohes internationales Ansehen belegen Platz 85 im Shanghai-Ranking 2006 sowie Platz 156 in der Rangliste der "Times".

Foto: DPA